Hallo Petra,
bei meinem Lebensgefährten (LG) wurde die Diagnose MM Stadium III A, IgA, Leichtketten Kappa in 2007 gestellt. Er war damals 57. Dann bekam er auch Bortezomib u.a. in einer Studie, anschließend eine autologe. Er war danach in CR. Im Sommer 2009 hatte er dann schon ein Rezidiv, was sich allerdings nur in den Knochen, nicht im Blut nachweisen ließ. Wir haben dann eine Zweitmeinung in Heidelberg eingeholt. Er begann mit Revlimid. Das wurde im 4. Zyklus abgesetzt wegen heftigstem Hautausschlag. Im Februar stellte sich im MRT heraus, dass sich das MM im gesamten Becken ausgebreitet hat. Er bekam dann wieder Velcade (Bortezomib) mit Caelyx ambulant. Im Frühjahr ging es ihm dann sehr schlecht, wir sind nach Würzburg für eine zweite Meinung. Die meinten, das was er hat (Zittern, Gewichtsabnahme, Schwäche) käme nicht vom MM, was sich dann auch als richtig herausstellte, er hat eine Schilddrüsenüberfunktion die entsprechend behandelt wird. Im Juli zeigte das MRT dass alles verschwunden ist, was auf das MM hindeutet. Es geht ihm wieder richtig gut, bis auf ein paar Probleme wegen der Schilddrüse, die aber nächste Woche per Radiojodtherapie gekillt werden soll. Du siehst also, auch nach dem Schrecken des frühen Rezidivs ist kein Grund vorhanden die Hoffnung aufzugeben.
Eine Zweitmeinung in einer der auf MM spezialisierten Kliniken finde ich immer hilfreich, man hat eher das Gefühl alles menschenmögliche getan zu haben. Wir haben übrigens sowohl in HD als auch in WÜ innerhalb von ein paar Tagen einen Termin bekommen. Kontaktdaten kann ich Dir gerne geben.
Liebe Grüße und Deine Mutter soll nur den Kopf nicht hängen lassen
Caro