Hallo ihr Lieben,
lange haben wir nichts von uns hören lassen. Mein Vater hatte ja im August 2025 die Car-T Zellen bekommen und ist auch weiterhin myelomfrei. Jedoch plagt ihn seit Dezember nun eine Bronchitis, die auch nach zweimaliger Antibiose nicht in den Griff zu bekommen war. Der Oberkörper-Bereich hat ja durch das Myelom sehr stark gelitten, nun ist beim CT der Lunge aufgefallen, dass zwei Wirbel im BWK 2 ineinander geschoben sind - verursacht auch sehr starke Schmerzen. Kennt sich jemand damit aus? Generell ist sein Allgemeinzustand nicht so wie wir es erhofft hatten - er hat schon einiges an Kilos abgenommen, hat oft Schmerzen und auch die Neuropathie ist teilweise echt schlimm. Irgendwie hatten wir es uns anders gewünscht und ich hoffe einfach, dass er bald wieder mehr Power bekommt.
Bekommt ihr Physio? Sein behandelnder Onkologe (Gott sei Dank verlässt er seinen jetzigen Arbeitsplatz bald) meint, dass es bei Myelom-Patienten und den Knochenschmerzen schwierig wäre, mit Physio - ich kann mir das gar nicht vorstellen - ist doch eigentlich sinnvoll, die Knochen zu stärken, z.B. die Beine!? Und hat hier jemand auch Erfahrungen mit verschobenen / ineinander gesackten Wirbeln? Kann man das behandeln? Bin gespannt auf eure Berichte.
Am Montag werden wir wieder für einen Tag in Würzburg sein - Kontrolle der Blutwerte, MRT/CT und ein Arztgespräch, da werde ich das alles auf jeden Fall ansprechen. Die Befunde der Wirbelsäule habe ich bereits vorab dort hingeschickt.
Freue mich von euch zu hören!
Liebe Grüße