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Ibi antwortete auf CAT Zelltherapie
17 Mai 2026 16:37
  • Ibi
  • Offline
  • 172 Beiträge seit
    17 März 2025
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Hallo Halliday,
ich kann dir leider nicht aus eigener Erfahrung als Angehörige berichten. Ich kann nur versuchen etwas Wissen, dass ich hier als Forumteilnehmerin und aktive Zuhörerin diversen online Veranstaltungen gesammelt habe, weiterzugegen.
Viele Teilnehmer hier im Forum haben schon über Ihre CAR-T Zell Therapie berichtet, schaue z.B. mal unter:
www.myelom.org/index.php/therapien/5871-...m-anfang-bis?start=0
Vielleicht meldet sich der eine oder andere noch…

Du schreibst nicht in welcher Uniklinik dein Bruder behandelt wird, sehr viele Unikliniken in DE haben aber schon viel Erfahrung mit dieser Therapie, es wäre doch verwunderlich, dass er noch ein Versuchskaninchen wäre. Wenn, dann sollten die behandelnden Ärzte das auch (auf Nachfrage) sagen. Vielleicht hat dein Bruder eine ganz besondere Konstellation, weitere gesundheitliche Probleme oder so? Ihr solltet auf alle Fälle mit den Ärzten reden, auch über die von dir gefürchteten Nebenwirkungen. Nur sie werden euch die ganz speziellen Fragen in eurer spezifischen Situation beantworten können.

Bei der Car-T Zell Therapie ist es so, dass das MM zuerst weitestgehend zurück gedrängt werden soll durch eine sog. Bridging Therapie, so dass möglichst wenig schlechte T-Zellen vorhanden sind und die Therapie viel besser wirkt. Auch muss ein Slot für die Aufbereitung der T-Zellen, was ja einige Zeit in Anspruch nimmt, geplant werden. Vielleicht ist hierdurch bei der Klinik Zeitdruck entstanden?

Ich verstehe deine Angst bzgl. der Pflege, vielleicht könnt ihr mal mit dem Sozialen Dienst des Krankenhauses reden, die können da sicher weiterhelfen und ggf. eine Pflegedienst vermitteln.

Ich hoffe dir und deinen Bruder wird bald geholfen und wünsche euch das Allerbeste!

 

Liebe Grüße
Ibi

CAT Zelltherapie wurde erstellt von Halliday53
13 Mai 2026 19:24
  • Halliday53
  • Autor
  • Offline
  • 4 Beiträge seit
    13 Mai 2026
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Mein Bruder soll diese Therapie bekommen. Er hat seit 2019 das Myelom. Er wurde der Uniklinik vorgestellt, aber die Nebenwirkungen sind ja so massiv er lebt alleine und ich als Schwester kann die Pflege nicht leisten. Ganz große Angst habe ich vor neurologischen Ausfällen. Wer kann mir darüber etwas berichten, was mich misstrauisch macht, ist, dass die Uniklinik hinter uns her telefoniert, damit er diese Therapie macht und ich habe Angst, dass er als Versuchskaninchen herhalten soll. kann er weiter alleine leben? Ich kann ihn nicht pflegen. Ich bin selber alt und kann es auch nicht leisten,