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ketem antwortete auf Wir haben das Ergebnis
27 Sep. 2010 23:08
  • ketem
  • Offline
  • 104 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Liebe Miinien,
das sind doch schon einmal ganz gute Ergebnisse, die Du da berichtest.
Was die Autologen SZT betrifft, so ist es richtig, dass man immer eine 2. autologe anschließt, wenn die erste noch keine komplette Remission gebracht hat.
Dadurch wird normalerweise das gute Ergebnis der ersten weiter vertieft und sehr oft eine komplette Remission erreicht, die relativ lange halten kann, manchmal länger als wenn gleich beim ersten Mal eine komplette Remission erreicht wird. Natürlich hängt alles auch am Einzelfall.
Durch die neuen Medikamente kann man auch im Falle eines wiederkehrenden Krankheitsverlaufes weiter behandeln.
Ich selber habe 2 autologe hinter mir und danach innerhalb einer Studie mit Velcade (Bortezomib) eine 4 monatige Erhaltungstherapie gehabt. Seit Mai 2008 bin ich nun quasi in kompletter Remission, d.h. meine Werte sind im Normalbereich bzw. drum herum.
Niemand kann voraussagen, wie sich was entwickelt, aber ich denke, ihr könnt da erst einmal zuversichtlich rangehen.
Eine allogene SZT würde man bei gutem Allgemeinzustand und vielleicht als Möglichkeit ins Auge fassen, aber nicht unbedingt.

Weiterhin viel Glück und Zuversicht
Stefan


3x Initialchemo VAD
1x Stammzellensammlung
2x autologe Stammzellentransplantation nach Hochdosischemo
Velcade Erhaltungstherapie nach Hochdosis im Rahmen einer Studie. Seit Dez. 2008 Werte im Normbereich.
Seit Anfang 2012 neuerlicher langsamer Anstieg der Werte. Wird engmaschig kontrolliert
Website-Tagebuch: melcher-holzminden.de

Wir haben das Ergebnis wurde erstellt von miinien
27 Sep. 2010 18:54
  • miinien
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    01 August 2026
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Hallo!

Letzte Woche hatte mein Vater seine Punktion, deren Ergebnis ja für das weitere Vorgehen entscheidend ist.
Erstmal vorweg: Ich bewundere ja, wie hier einige von Euch mit Fachbegriffen und Werten umgehen können, ich bin leider noch nicht so tief in dem Thema drin und so kann ich nur das wiedergeben, was und wie es mir der Arzt in "laiendeutsch" erklärt hat.

Von den im Januar ca. diagnostizierten 70% (entartete Zellen?) wurden durch die Chemo-Zyklen und die HD mit autologer SZT 80% zerstört.
Das ist natürlich nicht das Ergebnis, das ich ihm meinem Vater und uns allen gewünscht hätte, denn so gilt es als "noch nachweisbar".
Eine Zahl, die ich aufgeschnappt habe und hoffentlich korrekt wiedergebe, ist, dass der Eiweiß-Wert von 8mg auf 2mg gesunken ist.
Könnt Ihr damit was anfangen?

Die logische Folgerung wird wohl eine weitere HD mit autologer SZT sein.
Auf mein Nachfragen, wie oft das denn gehe, meinte der Arzt, dass man das 2mal so macht. Nicht mehr.
Dann gäbe es eben Erhaltungstherapien (Was ist das genau?).
Eine allogene würde man dann nicht mehr machen - also im Falle eines Falles. Kennt Ihr das auch so?

Er meinte allerdings, dass die Chancen, dass nach einer zweiten HD und SZT nichts mehr nachweisbar ist, bei 80% sind, was ja auch nicht übel ist.

Ich bin absolut voller Zuversicht und hoffe, dass die 2. HD dann das gewünschte Ergebnis bringt.

Liebe Grüße an Euch alle von
miinien