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ketem antwortete auf Therapienbeginn?
25 Jan. 2011 13:08
  • ketem
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    23 Oktober 2009
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Liebe Rita,
wann hattest Du denn die beiden anderen autologen Transplantationen? Wenn das über drei Jahre her ist, macht es schon Sinn, eine dritte nachzuschieben, zumal Du ja noch 2 Päckchen hast.
Wenn es aber ein erheblich kürzerer Zeitraum war, ist es vielleicht nicht so sinnvoll, dann wäre sicher eine weitere Behandlung mit Velcade, zumal Du es bisher zu vertragen scheinst und auch Erfolge da sind, auch nicht schlecht.
Bei Transplantationen versucht man außerdem ja immer möglichst viel der Tumorlast schon vorher abzutöten, damit dann das Melphalan den Rest erwischen kann. Ich würde also erst einmal die Velcadetherapie durchaus weitermachen, zumal es ja bei Velcade auch die wiederholte Verwendungsmöglichkeit gibt. Ob man damit aber eine Erhaltung nach der 3. autologen machen würde, wage ich zu bezweifeln, dann eher mit Revlimid oder so, so weit ich das als Nicht-Arzt zu beurteilen im Stande bin.
Wie in allem gilt: diskutiere das mit den Ärzten ausgiebig und dann für eine Möglichkeit vertrauensvoll entscheiden.

Viele Grüße und alles Gute
Stefan

3x Initialchemo VAD
1x Stammzellensammlung
2x autologe Stammzellentransplantation nach Hochdosischemo
Velcade Erhaltungstherapie nach Hochdosis im Rahmen einer Studie. Seit Dez. 2008 Werte im Normbereich.
Seit Anfang 2012 neuerlicher langsamer Anstieg der Werte. Wird engmaschig kontrolliert
Website-Tagebuch: melcher-holzminden.de

Rita antwortete auf Therapienbeginn?
25 Jan. 2011 11:35
  • Rita
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    23 Oktober 2009
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Hallo,
ich hole meinen Eintrag noch einmal hoch, um von der Entwicklung zu berichten.
Da das Kriterium zutraf:
- IgA-Wert verdoppelt sich innerhalb des angegeben Zeitraums,
habe ich Anfang Dezember mit der Velcade-Therapie begonnen, auf die ich sehr gut anspreche (IgA-Werte jetzt wieder in der Norm). Ich habe das große Glück, für das ich sehr dankbar bin, keine nennenswerte Nebenwirkungen verspürt zu haben - Schwindel/ Benommenheit, verschwommenes Sehen - kann ich gut tolerieren und fühle mich damit noch in der Lage ins Büro zu gehen.
Meinen 3. Zyklus beende ich in dieser Woche.
Aktuell stehe ich nun vor der Entscheidung zur dritten autologen SZT und der Frage wann:
- warten bis zum Herbst inklusive weitere Zyklen Velcade oder
- nicht lange Fackeln und sobald wie möglich die Hochdosis/ SZT anschließen und weitere Zyklen Velcade vermeiden, um evtl. die spätere Wirkung als Erhaltungstherapie zu befördern/ nicht zu verpulvern.

Ich schreibe hier meine Erfahrungen mit Velcade, damit auch mal ein positives Beispiel zu lesen ist - noch bin ich eine Patientin (toi, toi, toi) bei der wirklich vieles gut läuft und die hoffentlich noch lange mit Recht zuversichtlich in die Zukunft schauen kann.
Die traurigen Meldungen bringen mich immer wieder ins Grübeln, aber hier ist ja auch der Ort zum Mut machen!
Rita


Therapienbeginn? wurde erstellt von Rita
27 Sep. 2010 15:16
  • Rita
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    23 Oktober 2009
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Ein zuversichtliches Hallo in die Runde, nach längerer Zeit wende ich mich nun mal wieder an die Erfahrerenen unter Euch.
Ich habe ja lange Ruhe gehabt und es geht mir auch im Moment noch sehr gut - keine Schmerzen oder Infektanfälligkeit etc., Nieren in Ordnung. Allerdings steigt mein IgA-Wert (Referenz 70-400mg/dl) seit Juni (466mg/dl), Juli(521mg/dl), August(696mg/dl) und September(1087mg/dl) zunächst langsam, aber beim letzten Mal fand ich schon etwas schneller.
Erythozyten, Hämoglobin und Hämatokrit sind am knappen unteren Referenzbereich ...
Von meinem Onkologen und der Ambulanz im CCBF habe ich folgenden Handlungsvorschlag:
Blutkontrollen alle 4 Wochen
und wenn
- der IgA Wert > 3500 mg/dl oder
- sich verdoppelt innerhalb der nächsten 6 Monat oder
- sich das Blutbild verschlechtert
dann
einige Zyklen Velcade + Dexametason, anschließend eine dritte autologe SZT (es gibt noch zwei Päckchen) und daran
anschließend die Erhaltungstherapie mit Velcade.

Zwar habe ich mich schon mit der neuerlichen Behandlung vertraut gemacht, aber ich hatte gehofft, es dauert noch eine ganze Weile. Wie schätzt ihr die Dringlichkeit ein und welche Meinung habt ihr z.B. zur dritten autologen SZT oder sollte ich evtl. an eine allogene SZT denken?

Viele Grüße in die Runde, speziell an die, die ich schon persönlich kennenlernen durfte und an ALLE "Kopf hoch" und gute Gesundheit!
Mich haben auch die vielen traurigen Meldungen hier sehr nachdenklich gemacht und ich bin mit mitfühlenden Gedanken bei den Betroffenen.
Rita