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Kleine Bärin antwortete auf Invivo CAR-T Therapie
12 Jan. 2026 17:44
  • Kleine Bärin
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    28 Mai 2024
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Hallo Ma,

du glaubst, dass die gentechnisch veränderten refundierten T-Zellen vom Immunsystem als fremd erkannt werden? Das glaube ich eigentlich nicht. Ich denke, dass die Depletion durchgeführt wird, um quasi „Platz“ für die neuen T-Zellen zu schaffen. Damit der Körper nicht auf die Idee kommt, gerade sich im Umlauf befindliche T-Zellen zu vermehren, sonder sein gesamtes Augenmerk und seine Energien für die neuen verwenden kann (bildlich gesprochen).
Wir haben in Wien zu den interessantesten Themen vom ASH eine Veranstaltung bei dem ÄrztInnen Fragen beantworten. Wird auch immer online gestellt. Interessiert dich das?

Liebe Grüße Uschi

Mapoli antwortete auf Invivo CAR-T Therapie
09 Jan. 2026 19:57 - 09 Jan. 2026 19:57
  • Mapoli
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    18 Juni 2011
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Hallo Uschi,

ich beobachte die invivo Entwicklung ebenfalls mit großem Interesse. Auch wenn es bisher erst 4 Patienten in der Veröffentlichung beim ASH gab (real sicherlich schon mehr). Die Forschung macht Hoffnung.

Zu Deiner Frage zu den Langzeit Auswirkungen zur Gentherapie im Körper kann vermutlich heute noch keiner reell eine Antwort geben.
Zu Deiner Überlegung zur Chemo vor CAR-T-Zellen: aus meiner Laien Sicht würde ich sagen, dass sie notwendig ist, damit die von außen zugefügten T-Zellen nicht direkt attackiert werden. Bei der invivo Methode ist es ja so, dass man LVV (einen lentiviralen Vektor, also RNA-Viren) hinzufügt, die dann an die im Körper schon vorhandenen T-Zellen andocken.

LG
Ma
Letzte Änderung: 09 Jan. 2026 19:57 von Mapoli.

Invivo CAR-T Therapie wurde erstellt von Kleine Bärin
08 Jan. 2026 13:18
  • Kleine Bärin
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    28 Mai 2024
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www.gelbe-liste.de/onkologie/in-vivo-car-t-zellen-generieren

Das sind Daten/Fakten zu den ersten 4 Patienten, die mit einer invivo CAR-T Therapie behandelt wurden.

Ich bin da wirklich total zweigespalten: Genial!, fantastisch!, wenn es so wirklich funktioniert. So vielversprechend!
Auf der anderen Seite: was wenn etwas schief geht? Dann hat man ein Gentherapie im Körper von der niemand sagen kann, was sie tatsächlich macht.

Spannend finde uch auch die fehlende Lymphodepletion (die ja im Grunde eine Chemotherapie ist), und dass obwohl man den „neuen“ T-Zellen gar keine Nische schafft, sie trotzdem besser funktionieren. Stellt sich natürlich die Frage, ob man da bei der Invitro-Production die nicht auch weglassen könnte…

Liebe Grüße
Uschi