Hallo Julia,
mein Mann hatte in der Vergangenheit auch immer wieder, zwar nicht mit einer Embolie, aber mit Lungenentzündungen zu kämpfen. Die Therapien bringen leider oft Nebenwirkungen mit sich und wenn man die Beipackzettel liest, dann wird einem oft Angst und Bange. Aber es hilft ja nichts, denn das Myelom muss behandelt werden.
Ich bin überhaupt kein Freund von Substitutionen und versuche so gut wie möglich alles über die gesunde Ernährung abzudecken, aber wenn der Körper durch Krankheit und Behandlung so extrem geschwächt wird, kann man das auch durch noch so gesundes Essen nicht auffangen. Mein Mann bekommt nach der Car-T-Zelltherapie auch alle drei Monate Immunglobuline, es wird aber vorher immer untersucht ob es noch nötig ist.
Es ist völlig okay, dass du hier um Rat suchst und Erfahrungen von anderen haben möchtest, man ist bei dieser Krankheit oft verunsichert und fragt sich, ob es richtig ist was man tut. Ich finde es gut, dass du dich informierst und nicht alles einfach im blinden Vertrauen hinnimmst, denn manchmal gibt es nicht nur den einen Weg und nicht alles, was Ärzte verordnen ist richtig für jeden Menschen und manchmal hat man Alternativen. Man muss leider immer wieder Entscheidungen treffen, nicht selten ist es eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera und man weiß erst im Nachhinein nie ob man das richtige gewählt hat und manchmal noch nicht mal das.
Lass dir das mit den Immunglobulinen nochmal vom Hämatologen erklären und falls du immer noch unsicher bist, hol dir einfach eine zweite Meinung dazu ein, denn ich finde schon, dass es wichtig ist, dass man von der Behandlung überzeugt ist und nicht ständig ein ungutes Gefühl dabei hat.
LG, Sunny
Genieße deine Zeit, denn du lebst jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher als du denkst.