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28 Apr. 2009 21:00
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "sergio" am 28. April 2009 um 21:00 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Christer" geschrieben am 28. April 2009 um 18:03 Uhr.

Hallo,
das Wichtigste ist, kompetente Aerzte.

Anfangs hatte ich auch Induktionstherapie mit Thalidomid+Dexa , 5 Monate, dann fingen die Kappa Leichtketten wieder an zu steigen. Da ich Probleme bei der SZ Sammlung hatte, wurden zwei Zyklen mit Velcade beschlossen, schon nach dem ersten war in in Vollremission. Danach SZ Sammlung und Ende Maerz dann die SZT.
Das Problem sind nur die Neuropathien, besonders in den Fuessen, die noch andauern.
Ich hoffe, dass es das wert ist und die Remission so lange wie moeglich forthaelt.
gruss
sergios
















28 Apr. 2009 18:03
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Christer" am 28. April 2009 um 18:03 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Christer" geschrieben am 28. April 2009 um 00:14 Uhr.

Hallo zusammen,
vielen Dank für eure Antworten. Ihr habt sicherlich alle Recht.

Rudis Meinung teile ich voll und ganz, weil mein Vater damals auch von einem niedergelassenen Onkologen trotz seiner 56 Jahren nur mit Melphalan / Prednision behandelt werden sollte. Uns wurde weisgemacht, man könne ja dann irgendwann immer noch eine HD machen…... Zum Glück haben wir damals rechzeitig den "Absprung" geschafft. Aber meiner Meinung sollte dies eine "Warnung" an alle sein, sich in die Hände von Leuten zu begeben, die keine Fachleute auf dem Gebiet sind und/oder keinen Zugang zu den neuen Medikamenten haben.

Margret hat sicherlich auch Recht, weil der Vater meiner Bekannten in Ihrem Falle sogar noch Glück im Unglück haben könnte. Wenn man eine CR nach der HD ohne Velcade erreichen würde hätte man ggf. noch weniger Pulver für später verschossen. Wobei ich hier einmal im Zusammenhang mit der TT3 gelesen habe, dass durch Velcade in der Induktion eine CR nach HD deutlich festigen kann.

Christine und Stefan stimme ich ebenfalls zu. Nachdem ich nochmals eine Nacht drüber geschlafen habe scheint dies für mich auch der "Königsweg". Sind die Werte schon stark verbessert, so sollte man vermutlich zur HD schreiten. Hat die bisherige Therapie nur einen mäßigen Erfolg gebracht sollte man nochmals über andere Kombinationen vor der HD nachdenken.

Ich danke euch in jedem Fall ganz ganz herzlich für eure Meinungen!!!

VLG

Christer

28 Apr. 2009 13:25
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Rudi S" am 28. April 2009 um 13:25 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Christer" geschrieben am 28. April 2009 um 00:14 Uhr.

Hallo,
das scheint mir ein ziemliches hektisches Vorgehen von einem niedergelassenen Onkologen nach der Diagnose im Februar zu sein.
Ich befürchte da wurde der Status des MM nicht in allen Einzelheiten inklusive aller Risikofaktoren bestimmt.
Hier wird wieder mal 0-8-15 "Standard" behandelt.
Heute ist es schon möglich nach der Ermittlung der Risikofaktoren
- M-Spike bei Diagnose / oder Leichtketten
- B2M bei Diagnose
- Albumin bei Diagnose
- Kreatinin bei Diagnose
und speziell DNA Analyse auf Translokationen und Delationen einen gezielten Therapieplan zu erstellen.
Ich befürchte das ein niedergelassener Onkologe dies alles nicht konsequent mit einbezieht.
Das würde auch die Kasse nicht übernehmen.

Eine Uniklinik mit sehr viel Erfahrung sollte zu Beginn immer involviert werden für die "Iststanderfassung" und Therapieplanung.
Danach kann eventuell ein Teil der ambulant durchzuführenden Initial-Chemotherapien bei einem niedergelssenen Onkologen vorort durchgeführt werden - aber auf Anweisung der Klinik an der danach die HD mit Stammzelltransplantation stattfindet.

LG
Rudi

28 Apr. 2009 09:35
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Stefan" am 28. April 2009 um 09:35 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Christer" geschrieben am 28. April 2009 um 00:14 Uhr.

Liebe Christer,
ich würde mich der Meinung von Christine anschließen. Wenn durch die eingeleitete Chemo bereits ein gutes Ergebnis erzielt wurde, kann man direkt sammeln und dann transplantieren.
Ich bin auch "nur" mit VAD, also dem klassischen Regime vorbehandelt worden und hatte sehr gute Werte danach. Ich wollte an einer BAD Studie (also Bortezomib/Velcade, Adriamycin und Dexamethason) teilnehmen, das ging aber wegen eines überhöhten Wertes im Blutbild (frag mich nicht welcher) dann nicht. Deshalb nach klassischem Regime.
Es heißt also nicht unbedingt, dass etwas versäumt wird, wenn nicht mit Velcade behandelt wird.

Viele Grüße
Stefan

28 Apr. 2009 09:33
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Margret Winkler" am 28. April 2009 um 09:33 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Christer" geschrieben am 28. April 2009 um 00:14 Uhr.

Lieber Christer,

offen gestanden: Ich verstehe das Problem nicht (was an mir liegen mag).

Wichtig ist doch nur, wie die Werte sich unter der Chemo entwickelt haben und ob "HD-Reife" eingetreten ist. Mit welcher Kombination eine positive Wirkung eintritt, ist doch zweitrangig, oder? Ohnehin gilt nach meinem Kenntnisstand unverändert, dass so wenig wie möglich vorbehandelt sein sollte, weil ja jede (!) Chemo-Kombination letztlich das Knochenmark und seine Regenerationsfähigkeit schädigt.

Oder habe ich das Problem einfach nicht verstanden? Dann hilf mir "auf die Sprünge" bitte.

Liebe Grüße,
Margret Winkler

28 Apr. 2009 07:20
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "christine" am 28. April 2009 um 07:20 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Christer" geschrieben am 28. April 2009 um 00:14 Uhr.

Hallo Christer, ich würde das vom Zustand des Vaters abhängig machen (Vorher, nachher, Chromosomenabweichung?). Wie sprach er bisher an? Wie sind die Werte jetzt? Es kann ja sein, dass er schon jetz eine sehr gute Remission hat und durch die HD dann in CR kommt. Wenn er weit weg von gebesserten Werten ist, würde ich versuchen, doch noch einige Zyklen mit Velcade/Dex vor der HD zu bekommen.

Gruss aus Oslo