Liebe Biene,
herzlich Willkommen hier im Forum.
Wie gut, dass Du Dich so sehr um Deine Mutter kümmerst und sie in den Sorgen und Nöten begleitest. Wichtig ist auf jeden Fall eine gute Psychoonkologische Betreuung. Frag Euren Hämatoonkologen, wo in Eurer Nähe jemand zu finden ist. Am Anfang ist es ein Schock, eine solche Diagnose zu bekommen, besonders, wenn dann auch noch die Knochen angegriffen sind, und Schmerzen hinzukommen.
Aber das MM ist inzwischen sehr gut zu behandeln. Wichtig ist, dass Deine Mutter in guten Händen ist, wie hier ja schon erwähnt wurde. Es ist wertvoll, dass Ihr schon einen Spezialisten zur Zweitmeinung kontaktiert habt. Deine Mutter ist noch nicht so sehr alt und hat, wie Du schreibst, keine weiteren Erkrankungen. Da wundert es mich, dass nur Len/ Dex gegeben wird, bei so vielen Knochenschäden.
Ich möchte Deiner Mutter und Dir Mut machen, es wird besser! Gut therapiert kann man inzwischen lange mit dem Myelom leben.
In Bielefeld gibt es eine Selbsthilfegruppe und auch einen Myelomspezialisten.
www.myelom.org/shgs-links/myelom-selbsth...koeln-wuppertal.html
Vielleicht ist das in Eurer Nähe.
Auch unsere online Selbsthilfegruppe ist vielleicht hilfreich.
www.myelom.org/veranstaltungen/490-49-vi...-der-amm-online.html
Der Austausch mit anderen Patienten ist sehr wichtig. Als Patient, aber auch als Angehörige! Zu erfahren, wie andere mit den Sorgen und Nöten, aber auch mit z.B. Nebenwirkungen umgehen, kann sehr wohltuend sein.
Zur Vorbereitung auf Euren nächsten Arztbesuch ist diese Broschüre ganz gut:
www.myelom.org/component/jdownloads/?tas...tid=2&m=0&Itemid=101
Und lasse Deine Mutter nicht alleine zum Arzt gehen, schreibe Fragen vorher auf und notiere Dir sofort die Antworten. Man ist oft sehr aufgeregt und vergisst dadurch schnell, was man fragen wollte.
Alle Gute für Deine Mama.
LG
Ma