Hallo Maria,
DaraVRd ist seit 2024 der Goldstandard (sowohl i.V. als auch s.C. von den Krankenkassen zugelassen) in der Behandlung von MM. Sowohl als Induktionstherapie vor Transplantation sowie auch als Dauertherapie für nicht transplantierbare Patienten. Vielleicht wird es deshalb Bremstherapie genannt, weil Du keine ASZT wünscht, die Krankheit aber trotzdem dauerhaft gebremst werden soll?
Die Dosis von Bortezomib (Velcade) und Lenalidomid (Revlimid), ggf. auch Dexa werden eigentlich immer an den Patienten angepasst wenn notwendig, bzw. wenn unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. Das ist wahrscheinlich nicht die Erklärung.
Obwohl Dara subkutan weniger Nebenwirkungen hat und bedeutend weniger IRR (Infusionsbedingte Reaktionen) bekommt man am Anfang immer noch anti-allergische Begleitmedizin wie Antihistaminika und Kortison da jeder Mensch anders reagiert.
Wenn Du also eine Geschichte mit schweren allergischen Reaktionen hast, wäre es durchaus denkbar, dass die iV. Zudienung also eine Vorsichtsmaßnahme ist um die Gabe rechtzeitig abbrechen zu können. Die allererste Dosis hat mein Mann sogar über 2 Tage verteilt bekommen (also jeweils eine halbe Dosis) um Reaktionen zu vermeiden. Er hat aber alles super vertragen und nach 2x wurde wie gesagt auf s.c. umgestellt, ohne Probleme. Am besten fragst Du einfach die Ärztin.
Übrigens hat mein Mann auch extremst auf Zometa reagiert. Er bekommt die Infusion jetzt über 2 Stunden statt 15-20 Minuten zugedient und hat null Nebenwirkungen.
Ich wünsche Dir alles Gute!
Ibi
Liebe Grüße
Ibi