Liebe Johanna,
ich möchte dir Mut machen!
Bei meinem Vater ist im Januar 2025 ein extramedullärer Herd nach außen gewachsen (Knochenbruch im Brustbereich nach Bronchitis) dann war ungefähr ein Tennisballgroßer Tumor auf der Brust zu sehen. Es ging ihm zunehmend schlechter sodass der behandelnde Onkologe nicht so richtig wusste was zu tun ist (wir kommen aus nrw)
dann habe ich in Würzburg angerufen und einen Tag nach Zusenden der Befunde sind wir dann erstmalig dorthin gefahren (Ende April 25)
Die Car-T Therapie wurde vorgeschlagen und dann auch alles in die Wege geleitet. Vorher musste man die Tumorlast senken bevor mir der Entnahme und der Brückentherapie begonnen werden konnte. Glücklicherweise ist der extramed. Herd auf der Brust dank Gabe von Medikamenten (müsste nachlesen was genau) zurückgegangen sodass man die Bestrahlung sparen konnte, da im Brustbereich schon sehr sehr viel bestrahlt wurde.
im August 25 gab es dann die T-Zellen zurück, seit Dezember wissen wir, dass kein myelom mehr nachzuweisen ist, und er in einer totalen Remission ist.
Er hat seine Baustellen, ausgeprägte Neurophatie hat er seit den Stammzellen 2021, er hat oft knochenschmerzen und ist sehr anfällig für Infekte. Aber aktuell (bis auf Immunglobuline) Therapie frei.
es gibt Hoffnung - jeder ist anders, aber ein extramedullärer Herd schließt die T-Zellen nicht aus. Nur muss wie gesagt vorher die Tumorlast gesenkt werden.
Halt uns auf dem Laufenden - ich drücke ganz fest die Daumen !!!