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Mapoli antwortete auf Car-T Zelltherapie ARI0002h
24 Apr. 2025 12:21
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    18 Juni 2011
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Hallo Henriko,

es ist immer gut, das weiter geforscht wird. Zu Deiner Frage, ob es ähnliche Ansätze Deutsche Forschungszentren gibt: ganz klar ja. Mehr und mehr Universitätskliniken können CAR-T-Zellen in speziellen Laboren selbst herstellen und forschen selber an eigenen CAR-T-Zellen. So z.B. Heidelberg und Würzburg schon recht lange und inzwischen auch Köln. Heidelberg hat. z.B. schon 2018 CAR-T-Zellen für eine malignen B-Zell-Erkrankungen rein universitär hergestellten, Dresden lässt CAR-T-Zellen gegen das MM in einem Berliner Labor des Max-Delbrück-Zentrums herstellen um nur einige Beispiel zu nennen. Die Liste der Zentren ist lang. Das ist gut so.

Es bleibt ein spannendes Feld und sicherlich wird da noch vieles Neues kommen in den nächsten Jahren. Das macht Mut für uns Patienten.

Liebe Grüße
Ma

miregal antwortete auf Car-T Zelltherapie ARI0002h
10 Apr. 2025 08:44
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    17 Mai 2019
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Hab jetzt mal den follow up report der Phase2 studie gelesen:
ascopubs.org/doi/10.1200/JCO.2024.42.16_suppl.7544
Der springende Punkt dürfte hier die fast 12%ige Nebenwirkung einer Sekundärkrebserkrankung darstellen. Ist also fast russisches Roulette. Da gibt es inzwischen Besseres (s.o.)

miregal antwortete auf Car-T Zelltherapie ARI0002h
09 Apr. 2025 19:28
  • miregal
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    17 Mai 2019
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Ich denke die Kosten bei CART sind schon deutlich gesunken, seit die Präparierung der t-Zellen in D bzw. Europa durchgeführt werden. Der entscheidende Faktor war bisher der aufwändige Herstellungsprozess und nicht die Gewinnspannen der Pharmafirmen. Das Blatt mag sich inzwischen gewendet haben, kenne die aktuellen Preise nicht.
Wenn es keine absehbare Phase III Studie gibt, is das Verfahren vermutlich noch ggü. anderen Therapien unterlegen, zumal die ErstStudie schon 3 Jahre zurückliegt.
Auf dem letzten ASH Kongress wurde ein vielversprechendes CART- Verfahren der zweiten Generation vorgestllt, was sehr aussichtsreich bzgl der Nebenwirkungen ist (Anitocel).
ash.confex.com/ash/2024/webprogram/Paper198499.html

Car-T Zelltherapie ARI0002h wurde erstellt von Henriko705
09 Apr. 2025 18:59 - 09 Apr. 2025 19:08
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    31 Mai 2022
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Hallo zusammen,
zufällig habe ich diesen Bericht

www.clinicbarcelona.org/noticias/el-clin...-pacientes-tratados#

zu einer möglicherweise kostengünstigeren Car-T Zelltherapie gefunden, die aktuell zwar noch nicht zugelassen ist, aber in Studien vielversprechende Ergebnisse zeigt. Die KI hat folgende Infos dazu gefunden.

"Die CAR-T-Zelltherapie ARI0002h stellt eine vielversprechende Entwicklung in der Behandlung des Multiplen Myeloms dar und wird als akademisches Produkt betrachtet, das sich von den bereits zugelassenen kommerziellen Therapien wie Abecma (Idecabtagene Vicleucel) und Carvykti (Ciltacabtagene Autoleucel) unterscheidet. Hier sind die wesentlichen Unterschiede:

Herkunft und Entwicklung:
ARI0002h wurde im Rahmen einer akademischen Studie (CARTBCMA-HCB-01) vom Hospital Clínic de Barcelona in Spanien entwickelt, nicht von einem Pharmaunternehmen. Dies unterscheidet sie von den zugelassenen Therapien, die von großen Konzernen wie Bristol Myers Squibb (Abecma) oder Johnson & Johnson/Legend Biotech (Carvykti) produziert werden. Die akademische Herkunft könnte potenziell zu kostengünstigeren Ansätzen führen, da keine kommerziellen Gewinnmotive im Vordergrund stehen.

Verabreichungsstrategie:
Ein markantes Merkmal von ARI0002h ist die fraktionierte Verabreichung. Die Therapie wird in drei Dosen (10 %, 30 %, 60 %) mit mindestens 24 Stunden Abstand zwischen den Infusionen gegeben, wobei die Zieldosis bei etwa 3 x 10⁶ CAR-T-Zellen pro Kilogramm Körpergewicht liegt. Zusätzlich ist eine zweite "Booster"-Dosis vorgesehen, die mindestens vier Monate nach der Erstinfusion verabreicht wird, sofern der Patient auf die erste Behandlung anspricht und keine schwerwiegenden Komplikationen auftreten. Diese Strategie unterscheidet sich von den zugelassenen Therapien, die üblicherweise als einmalige Infusion appliziert werden, und könnte darauf abzielen, Nebenwirkungen wie das Zytokinfreisetzungssyndrom (CRS) besser zu kontrollieren sowie die Wirksamkeit zu verlängern.

Kostimulationsdomäne:
ARI0002h nutzt eine 4-1BB-Kostimulationsdomäne in ihrem chimären Antigenrezeptor (CAR), der gegen das B-Zell-Reifungsantigen (BCMA) gerichtet ist – ähnlich wie bei Abecma und Carvykti. Während die Wahl von 4-1BB auch bei den zugelassenen Therapien üblich ist (im Gegensatz zu CD28, das in anderen CAR-T-Therapien wie Yescarta verwendet wird), liegt der Fokus bei ARI0002h auf einer Optimierung der Persistenz und Aktivität der T-Zellen im Körper, was durch die fraktionierte Dosis unterstützt werden könnte.

Klinische Studiendaten und Zulassungsstatus:
ARI0002h befindet sich noch nicht im Stadium einer breiten Zulassung durch Regulierungsbehörden wie die EMA oder FDA, sondern wurde in einer Phase-I/II-Studie untersucht (z. B. präsentiert auf der EHA 2022). Die Ergebnisse zeigen eine hohe Wirksamkeit bei Patienten mit rezidiviertem/refraktärem Multiplem Myelom, die mindestens zwei Vortherapien (einschließlich Proteasominhibitor, Immunmodulator und Anti-CD38-Antikörper) erhalten haben. Im Vergleich dazu sind Abecma und Carvykti bereits zugelassen und basieren auf umfangreicheren Phase-II- und Phase-III-Studiendaten (z. B. KarMMa für Abecma, CARTITUDE-1 und -4 für Carvykti), die strengere regulatorische Anforderungen erfüllen.

Nebenwirkungsmanagement:
Die fraktionierte Verabreichung von ARI0002h könnte darauf abzielen, schwerwiegende Nebenwirkungen wie CRS oder Neurotoxizität, die bei zugelassenen Therapien häufiger in höherem Schweregrad auftreten, zu reduzieren. Die Möglichkeit einer Booster-Dosis könnte zudem die Langzeitkontrolle der Erkrankung verbessern, da Rückfälle bei Multiplen Myelom-Patienten nach CAR-T-Therapie ein bekanntes Problem sind.

Kosten und Zugänglichkeit:
Während Abecma und Carvykti mit Kosten von etwa 350.000 € pro Behandlung zu den teuersten Therapien zählen, könnte ARI0002h als akademisches Produkt potenziell kosteneffizienter sein, obwohl konkrete Zahlen noch nicht breit verfügbar sind. Dies könnte die Therapie in Zukunft für mehr Patienten zugänglich machen, insbesondere in Ländern mit begrenzten Gesundheitsbudgets.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ARI0002h durch ihre akademische Entwicklung, die fraktionierte Verabreichung mit Booster-Option und den Fokus auf Nebenwirkungsmanagement sowie mögliche Kostenvorteile heraussticht. Sie ist jedoch noch nicht so weit etabliert wie die zugelassenen Therapien, die aufgrund ihrer regulatorischen Anerkennung und breiteren klinischen Daten derzeit den Standard setzen. ARI0002h könnte dennoch einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie alternative Ansätze in die klinische Praxis einführt und die CAR-T-Therapie weiter verfeinert."

Gibt es ähnliche Ansätze zur kostengünstigeren Herstellung in deutschen Tumorzentren?
Letzte Änderung: 09 Apr. 2025 19:08 von Henriko705.