Liebe MitstreiterInnen,
mein Mann (45) wurde in Würzburg allogen transplantiert vor einem Jahr. Das Ergebnis ist eine "mindestens sehr gute TR" (noch monoklonale Gammopathie in der Immunfixation nachweisbar, im Knochenmark kein Nachweis, IgA-Wert normal).
Eine Erhaltungstherapie mit Velcade und Dexametason mündete mehrfach in Lungenentzündungen. Sie wurde durch Thalidomid ersetzt; darauf hat er massive Wassereinlagerungen bekommen, die Leber hat Funktionsschwierigkeiten - noch ist uns nicht bekannt, ob dies eine Reaktion auf Thalidomid ist. Es könnte auch eine späte GvHD sein - bislang hat er eigentlich nur GvHD 1. Grades über die Haut gehabt, was sich mit Kortison eindämmen ließ.
Meine Fragen an euch sind:
a) Habt Ihr ähnliche Erfahrungen mit Erhaltungstherapien gemacht?
b) Subjektiv scheint mir, dass das eben erst funktionierende neue Immunsystem gar nicht in Gang kommen kann, da mit es mit den Chemos immer wieder "zerschlagen" wird. Könnte die Erhaltungstherapie also eher kontraproduktiv sein, wenn der Körper so massiv reagiert?
c) Ist euch bekannt, ob es nach einem Jahr noch eine CR geben kann ohne Erhaltungstherapie? (u.a. wurde ein "Nachlegen" mit Stammzellen auch in Erwägung gezogen)
Vielen Dank für Eure Hilfe,
Petra