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Karsten antwortete auf Welche Schmerzmittel
12 Sep. 2010 12:58
  • Karsten
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  • 482 Beiträge seit
    22 April 2010
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Hallo Angela,

hier ist die Adresse von Rudis Blog.


rudiversal.wordpress.com/


Alles Gute

Karsten

Kuddel57 antwortete auf Welche Schmerzmittel
12 Sep. 2010 11:14
  • Kuddel57
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    01 August 2026
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Hallo Angela,

immer wieder stoße ich hier im Forum auf Erfahrungsberichte in denen ich mich mit meiner Erkrankung erkenne.
Deine Schilderung vom Muskelhartspann gehört dazu.
Dieser begann bei mir fast zwanzig Jahre vor der Krebsdiagnose und wurde mit den absurdesten Erklärungen der Mediziner bedacht, bis heute wird ein Zusammenhang mit dem MM in Abrede gestellt.
Nun zu Deiner Frage.
<<Ich hatte damals schon angefragt, ob Jemand mit Muskelhartspann und Nebenhöhlenschmerzen umgehen kann?
Im akuten Fall bekam ich gequadelte Spritzen zur Entspannung direkt in den betroffenen Muskel. Sets betraf es die großen Muskeln entlang der Wirbelsäule. Schmerzmittel wirkten kaum, so blieb mir allein die Zwangshaltung und vorsichtiges Bewegen. Mit den Jahren lernte ich, die Anzeichen für eine drohende Verkrampfung zu deuten. Magnesium und achtsames Bewegen verhinderten dann schlimmeres.
Seit der MM-Diagnose vor zehn Jahren traten diese Störungen in ihrer heftigen Form nicht mehr auf.
Die Nebenhöhlen bereiten mir keine Probleme.

>>Ein weiteres Blutbild ist seit 1,5 Jahren nicht gemacht, auch kein Langzeiturin, nichts, was Ihr alle beschreibt.
Du erkennst selbst die Notwendigkeit einer Untersuchung, Arznei allein ist vermutlich eher schädlich, sie verdrängt Symptome und verschleiert die Ursache.
Arbeit ist wichtig, aber kannst Du Dir eine Verschleppung der Krankheit leisten?
Mein Vorschlag daher, such einen Internisten oder Mediziner Deines Vertrauens auf und bitte um Abnahme der Laborwerte im Serum und Sammelurin. Dies kann sicher auch zu einer arbeitsverträglichen Zeit terminiert erfolgen. Sollten die Ergebnisse für weitere Untersuchungen sprechen, bleiben sie Dir kaum erspart. Die Knochenbiopsie kann ambulant erfolgen.
Bisphosphonate können drohende Wirbelbrüche verhindern und auch die eventuellen Tumoraktivitäten stoppen. Ob sie erforderlich sind und ein Tumor für die Beschwerden ursächlich ist wird nur eine Diagnose beantworten können.
Durchhalten wollten wir alle. Dann bekam die Erkrankung Oberhand und ließ sich nicht mehr verleugnen. Sie zwang uns zu unausweichlichen Entscheidungen.
Vielleicht kannst Du für die Untersuchungen und Behandlung einen Tag nicht arbeiten. Brechen die Wirbel erst, könnte der Ausfall auch Jahre dauern.
Deshalb solltest Du dem Rat von Jeanny folgen und einen Arzt aufsuchen.

Liebe Grüße und gute Besserung

Jürgen

Jeanny150765 antwortete auf Welche Schmerzmittel
12 Sep. 2010 00:08
  • Jeanny150765
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    17 Juni 2010
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Hallo Angela,


ich kann garnicht verstehen,warum Du nicht zum Arzt gehst?
Bei dieser sehr schweren Krankheit ist doch Kontrolle und rechtzeitige Behandlung sehr sehr wichtig.
Du könntest doch zumindestens gegen die Schmerzen Biosphonate bekommen.Sicher ist auch,das Du denn aktuellen Stand Deiner Erkrankung wissen musst.
Ich will mich nicht als Moralapostel hinstellen oder aufspielen,aber es geht hier doch um Dein Leben,welches mit einer Diagnose und event.Behandlung aufgehalten werden kann.Bitte geh zum Arzt.
Rudi findest Du hier im Forum oder unter Rudi`s blog apmm-dann unter Erfahrungsberichte.Der Rudi ist schon sehr belesen und gut informiert bezüglich MM.

Liebe Grüße

Jeanny


Welche Schmerzmittel wurde erstellt von AngelaR
11 Sep. 2010 23:02
  • AngelaR
  • Autor
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    01 August 2026
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Vor einem Jahr war ich eher öfters im Forum, habe Rudi phantastisch informiert gefunden und besser als jeden Arzt. Jetzt weiß ich gar nicht, wie ich auf seine Website wieder komme in dieser neuen Gestaltung?
Ich hatte damals schon angefragt, ob Jemand mit Muskelhartspann und Nebenhöhlenschmerzen umgehen kann? So etwas hatte damals Niemand von Euch. Jetzt beginnt bei mir langsam die Wirbelsäule zu brennen. Ich bin eben unsicher, ob die harten Muskeln an den Knochen ziehen, oder die Knochen selbst anfangen zu bocken. Ich hatte ein ansonsten gutes Blutbild und eben "nur" monoklonale Gammophatie. Ich bin in keiner Behandlung, der Stanze habe ich mich verweigert, weil die das alle halben Jahre machen wollten und damals wurde nur der ganze Körper geröntgt. Ein weiteres Blutbild ist seit 1,5 Jahren nicht gemacht, auch kein Langzeiturin, nichts, was Ihr alle beschreibt.
Ich habe wieder Arbeit gefunden und kann es mir jetzt nicht leisten, Ärzte zu konsultieren, bzw. erst einmal zu suchen, die mich ernst nehmen.
Manchmal krampfen meine Muskeln so sehr, dass ich den Hals gar nicht mehr drehen kann. Da würde ich gern Schmerzmittel nehmen. ASS oder lieber Paracetamol???? Voltaren ist mir eine Nummer zu scharf, gern wird mir schwindelig dabei. Durch die harten Muskeln läuft auch die Lymphe nicht richtig ab. Ich bin ganz gut im Wegstecken, aber momentan ist es alles ein wenig hart, im wahrsten Sinne des Wortes.
Was ist besser zur Gammophatie? Sozusagen netter ab und an zu schlucken?
Danke und Allen gute Besserung und gute Tage

PS: Wärme und Sonne sind wirklich phantastisch, auch für die Muskeln. Ich nehme soviel ich kann!
Leider arbeite ich in geschlossenen Räumen und zweifle bereits, ob das so gut ist, aber ohne Geld ist auch kein Leben.... Nach 10 Jahren anderer Beruf ist es toll, so eine Chance zu bekommen! Ich muß durchhalten!