Ja, Doris, wir haben zum Glück eine sehr fähige und vorsichtige Osteopathin. Trotzdem hätte ich ihr vorher etwas von möglicher Neurotoxität nach Car-T-Zelltherapie sagen sollen.....er befand sich noch in der Akutphase von 8 Wochen, die für die Gefahr neurotoxischer Ereignisse ja allgemein gilt. Da wir aber annahmen, es käme von der HWS ( festgestellte Verengungen an den Nervenaustrittsstellen), dachten wir, sie könne loslegen, um die Schmerzen zu lindern.....das führte jedoch, statt dessen, zur Schmerzeskalation. Sie war total entsetzt, da sie sich mit den Symptomen und der Behandlung dieser Verengungen auskennt und meinte, dass sie soetwas noch nie erlebt habe und eben, dass sämtliche Nerven in Aufruhr seien und sie gar nicht wüsste, wo und wie sie ihn überhaupt berühren dürfen.
Der Liquorfluss sei auch viel zu schnell und alles fühle sich wund an. Wir haben dann die 8 Wochen abgewartet und dann hat sie vorsichtig wieder begonnen. Anfangs hauptsächlich Entgiftung und Nervenberuhigung ( sie beherrscht viele verschiedene Methoden) Sie hat ihm dann sehr geholfen und zusammen mit dem, was wir selbst gemacht haben,
war der Spuk dann im Mai vorbei. Ich habe meinem Mann selbst empfohlen, jeden Tag Armbewegungen, wie beim Brustschwimmen, zu machen. Das war interessanterweise auch ziemlich hilfreich.....
Sunny, bei Deinem Mann sind doch die 8 Wochen schon vorbei. Trotzdem würde ich die Osteopathin auf die mögliche Neurotoxität hinweisen. Sie haben ja diese Erfahrung auch noch nicht machen können, dass da so ein Spuk zugange ist....