Hallo,
ich will jetzt doch mal dieses Thema aufgreifen, da ich inzwischen mitbekommen habe, dass es zur Stammzellmobilisierung nicht nur 2 Methoden gibt sondern 3.
Möglich, dass es noch mehr gibt, von denen ich bis jetzt keine Kenntnis habe......
-1. Spritzen von Filgrastim über 5 Tage
-2. Mobilisierungschemo
-3.Kombi aus Beidem
Als mein Mann die erste Variante bekam, wusste ich noch nicht, dass es viel verbreiteter zu sein scheint, die 2. Methode zu wählen, je nach Klinik.
Schon damals hat es mich allerdings gegraust und habe ich mich gefragt, weshalb noch eine Chemo, wenn doch Filgrastim spritzen auch funktioniert. Also könnt ihr euch sicher meine Entgeisterung vorstellen, wenn ich jetzt davon lese, dass es das sogar als Kombination gibt.
Welche Erfahrungen habt ihr dazu? Ist das tatsächlich einfach Klinik abhängig? Wird gar nicht auf den Patienten geschaut, inwieweit man von diesem erwarten kann, dass die Mobilisierung auf einfachem Wege bei ihm möglich sein wird?
www.uniklinik-duesseldorf.de/patienten-b...werden%20%5B3%2D5%5D
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Wenn ich das halbwegs verstehe, ist die Apherese vielleicht 2 Tage früher möglich. Könnte wichtig sein, wenn mit der Mobilisierung ein stationärer Aufenthalt verbunden ist......
Die Menge und die Qualität der gewonnenen Stammzellen scheinen sich nicht zu unterscheiden. Vielleicht eine kürzere Aplasie.
Hat jemand Wissen oder einen Einfall dazu, weshalb statt 5 Tage zu Hause Filgrastim spritzen, Mobilisierungen gewählt werden, die den Patienten doch wesentlich mehr belasten dürften?
Zu1.) Diese 5 Tage, sind die Tage unmittelbar vor Apherese. Am 4. Tag wird kontrolliert, ob genügend Ausbeute zu erwarten ist. Falls das nicht der Fall ist, erfolgt erst dann eine stationäre Aufnahme und es wird Plerixafor gegeben. Scheinbar wird von diesem Mittel erwartet, dass es innerhalb 1 Tages dann ausreichend wirkt. Jedenfalls erfolgte, bei meinem Mann, die Apherese wie geplant am 6. Tag.
www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Plerixafor_50737
Lieber Gruß- Eva