Hallo, miregal,
eine Konsolidierung mit D-R wäre vielleicht auch eine Option, aber da müsste dann die MRD-Diagnostik hinterher dabei sein, um das tiefe Ansprechen sicher zu stellen. Allerdings begeben wir informierten Laien uns hier m.E. auf sehr dünnes Eis mit solchen Empfehlungen. So genau kennen wir den Fall eben nicht, und selbst wenn, die Entscheidung liegt natürlich bei den zuständigen Ärzten. Wir als SHG sind da mit sowas immer sehr vorsichtig bei unseren Teilnehmenden, um nicht die gute Zusammenarbeit mit den Ärzten in unseren Zentren vor Ort zu gefährden. Und wir wissen auch nicht, was die behandelnde Klinik von xan kann und darf und machen will. Xan kann aber vielleicht mal vorsichtig bei seinen Ärzten nachfragen, warum eine zweite ASZT und ob es nicht Alternativen gäbe. Aber das kann auch vermintes Gelände sein. Denn ich denke, was genau gemacht werden wird, das wird xan sich möglicherweise in seiner Klinik gar nicht aussuchen können. Denn D-R ist nach meinem Kenntnisstand noch keine zugelassene Behandlungskombination zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung, geht ja auch noch nicht in der Erhaltungstherapie, z.B. bei Risiko-MM. Wir sollten das nicht vergessen, das einzeln zugelassene MM-Medis eben oft noch nicht als Kombi zugelassen sind. Würzburg ist natürlich gut darin, sowas OFF-Label hinzubekommen oder in Studien einzubauen. Aber Dara ist eben auch noch richtig teuer, und die Erstbehandlung damit wird in einigen Kliniken nur unter der Voraussetzung einer stationären Aufnahme gemacht über mehrere Tage, eben auch wegen möglicher Atmungsprobleme, das macht es auch nicht billiger.
Folge Deinem Herzen, aber vergiss dabei nicht, Dein Hirn mitzunehmen.
(Alfred Adler)