Hallo Julia,
herzlich willkommen hier im Forum.
Nicht jede SZT ist gleich und wird gleich schlecht oder gut vertragen. Fieber kann viele Ursachen haben. Die Sorgen im Vorgespräch beim Arzt und auf der Station ansprechen, ist sehr wichtig. Jetzt schon darauf achten, keinen Infekt mit in die Klinik zu nehmen, also Menschenmengen meiden, Kontakt zu Kindern kurz vorher meiden, keinen Rohmilchkäse usw.
Auch ist es sinnvoll, in der Klinik anzusprechen, dass er so abgenommen hat. Woran lag es?
Gegen Übelkeit gibt es verschiedenen Medikamente, wichtig ist es, frühzeitig danach zu fragen; nicht erst, wenn man schon erbricht, damit es auch wirken kann.
Ich habe bei der ersten Stammzelltransplantation damals sehr viel abgenommen und mich schlapp gefühlt. Bei der zweiten, einige Jahre später, habe ich über die Vene künstliche Ernährung bekommen. Das hat mir sehr gut getan.
Auch ist es wichtig, sich viel an der frischen Luft zu bewegen. In Würzburg gibt es dazu die beiden tollen Dachteerassen. Auch kann man Physiotherapie bekommen, die einem hilft, nicht zu schlapp zu werden. Bewegung ist gut für die Blutbildung aber auch für die Psyche und für den Appetit.
Mache Dir nicht zu viele Sorgen. Er wird es gut schaffen. Oft ist es für die Angehörigen viel schlimmer, zu wissen, dass man nicht wirklich viel tun kann. Aber da sein, ein offenes Ohr haben ist schon ganz viel und so wichtig.
Liebe Grüße
Ma