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Doris2460 antwortete auf Kurze Vorstellung
12 Mai 2024 14:24
  • Doris2460
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    13 August 2022
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Hallo Anke,

ich habe auch Diabetes Typ 2 und bekam während den Behandlungen Blutdrucksenker. Ich kann deine Sorgen gut verstehen, ich glaube für die Angehörigen ist es oft mindestens genau so schwierig. Ich bin 2/2021 diagnostiziert worden. Ich hatte eine OP an der der Halswirbelsäule und einen eingebrochenen Brustwirbel. Entlassen wurde ich nach 5 Wochen Krankenhaus mit einer Halskrause, Korsett und Rollator, davon brauche ich nichts mehr. Ich habe 20 Monate Morphium in verschieden Dosen genommen, auch dass brauche ich nicht mehr.

Als man mir im Juni 2022 meinen ersten Enkel in den Arm gelegt hat, habe ich geheult, weil ich dacht, ich werde nie etwas anderes machen können, als ihm vorlesen. Inzwischen betreue ich ihn einmal die Woche für 6 Stunden. Ich kann ihn hoch heben und ihn in sein Bett legen.

Ich lebe fast normal, gerade kommen wir von 14 Tagen Wohnwagen Urlaub nach Hause und in 4 Tagen geht es mit dem Wohnwagen in die Niederlande, wo mein Mann 6 Tage arbeiten muss.

Ihr könnt euch also auf alle Fälle Ziele setzten. Wie schnell es nach der HD geht, ist sehr unterschiedlich, denn jeder bringt andere Voraussetzungen mit und jeder verkraftet sie anders. Viele haben nichts, die schreiben aber selten, andere haben fast nichts und wieder andere haben es etwas schwerer, so wie ich. Aber alles ist aushaltbar und es lohnt sich.

Ich hatte auch einen Tag, an dem ich dachte, warum machst du dass eigentlich, dann habe ich mir das Ultraschallfoto von meinem Enkel angeschaut. An den 1 oder 2 Tagen habe ich mir gesagt, dass machst du nie wieder (eine 2. Portion Stammzellen liegt auf Eis), wenn du mich heute fragst, auf alle Fälle würde ich es wieder machen, wenn nötig.

Ich hatte die meisten Krankenhausaufenthalte unter Corona Bedingungen und ich war dafür manchmal sogar dankbar, dass mich keiner besuchen durfte. Ich hatte oft nicht einmal Lust zu telefonieren. Deshalb sage ich immer fragt den Patienten, ob er Besuch will und seit nicht sauer, wenn ihm nicht danach ist.

In der Zeit danach muss man halt noch etwas vorsichtig mit dem Essen sein, geräuchert und roh/halbroh ist nicht erlaubt und es sollte alles möglichst frisch sein, Besuch sollte gesund sein.

Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt

miregal antwortete auf Kurze Vorstellung
12 Mai 2024 07:49
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    17 Mai 2019
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Hallo Anke, ich hatte meine Erstbehandlung zu Beginn der Coronakrise. Zuerst konnte ich mich nicht entscheiden, dann hat die Klinik es noch mal einige Wochen verschoben. Letztlich ist alles gut gegangen trotz 4 Wochen Klinikaufenthalt April/Mai 2020. Im Juni dann 3 Wochen zur Reha: Am Ende konnte ich bereits wieder 1000m schwimmen machte Pilates und Nordic Walking im Schwarzwald. Im daraufolgenden Winter bereits wieder Skitouren. Das Immunsystem ist ja nur während weniger Tage schwach, danach geht es ja wieder steil bergauf. Und die T-Zellen bleiben ja als wichtiger Immunfaktor teilweise erhalten. Bei mir war z.B. 2 Jahre später keine Masernimpfung nötig, weil der Antikörperspiegel immer noch vorhanden war (hatte Masern in der Kindheit).
Ängste: ja es bleibt ein gewisses Restrisiko. Hier im Forum hatte es kürzlich erst eine Patientin genau daran erwischt, leider. Das ist aber auch der einzige mir bekannt gewordene Fall, und es gibt ja Hunderte Mitstreiter hier.

Anke 1960 antwortete auf Kurze Vorstellung
11 Mai 2024 13:14
  • Anke 1960
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    09 Mai 2024
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Liebe Sunny Vielen lieben Dank für deine positiven Worte. Es tut schon gut zu wissen dass es jemand gibt der mich versteht. Ja ich weiß ich muss stark sein leider ist das nicht immer so leicht. Ich denke immer warum muss so eine Krankheit ausbrechen wir haben doch noch so viel vor. Meine Hoffnung ist dass die Chemo gut anschlägt und wir hinterher wieder uns neue Ziele setzen können. Wie ist die Zeit nach der Hochdosis Chemo also ich meine wenn er wieder heim kommt. Wie lange dauert es bis er sich wieder erholt hat. Worauf sollte man in der ersten Zeit achten. Liebe Grüße Anke

Sunny antwortete auf Kurze Vorstellung
10 Mai 2024 21:54
  • Sunny
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    07 Januar 2024
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Hallo Anke, erst mal herzlich Willkommen hier im Forum.

Mein Mann hatte zwar keine wesentlichen Vorerkrankungen, aber entsetzliche Angst hatten wir beide trotzdem. Ich denke das geht fast allen so, egal was für eine Vorgeschichte man hat. Natürlich machst du dir etwas mehr Gedanken, aber die Angst an sich bleibt bei jedem gleich. Die kann euch auch niemand nehmen, denn schließlich ist eine Stammzellentransplantation kein Spaziergang. Aber: Was mich betrifft, ich kenne niemanden, der sie nicht überstanden hat. Während der langen Zeit in der Klinik und während der beiden Stammzellentransplantationen meines Mannes gab es nicht einen einzigen Zwischenfall. Jeder hat die Klinik guten Mutes verlassen. Mittlerweile haben die Ärzte die auftretenden Nebenwirkungen im Gegensatz zu früher gut im Griff und ich bin sicher, sie sind auch auf die Vorerkrankungen deines Mannes bestens vorbereitet.

Kopf hoch, es wird bestimmt alles gut gehen.

Liebe Grüße, Sunny

Genieße deine Zeit, denn du lebst jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher als du denkst.

Kurze Vorstellung wurde erstellt von Anke 1960
09 Mai 2024 19:59
  • Anke 1960
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    09 Mai 2024
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Hallo an alle. Leider wurde auch bei meinem Mann die Diagnose Multiples Myelom gestellt. Morgen muss er zur Stammzellen Entnahme und hinterher zur Hochdosis Chemo. Bis jetzt hat er alle Chemos gut vertragen und ich habe die Gedanken an die Hochdosis beiseite geschoben. Jetzt aber kurz davor habe ich riesige Angst. Er hat sehr viele Vorerkrankungen wie Herzrhythmus Störungen Diabetes Bluthochdruck usw. Ich mache mir Sorgen dass sein Körper die ganzen Strapazen nicht schafft weil das Immunsystem ja auf Null fährt. Vielleicht gibt es ja hier jemand der auch so viele Vorerkrankungen hat und mir Mut machen kann. Ich lese täglich eure Berichte und finde es ganz toll dass es euch gibt.