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07 Mai 2024 10:12
  • Jockel258
  • Offline
  • 377 Beiträge seit
    22 September 2022
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Hallo Hedwig,
letztendlich musst du das mit deinen Ärzten besprechen. Sicherlich kann man die Hochdosentherapie verschieben, wenn du dich jetzt nicht fit genug fühlst. Möglicherweise kann man auch noch einen Zyklus der Induktionstherapie dranhängen, um die Tumorlast bis dahin unten zu halten. Das hängt aber auch davon ab, wie gut die Induktionstherapie angeschlagen hat und wie deine Werte im allgemeinen aussehen.
Es wäre wirklich hilfreich, wenn du dein Profil ausfüllst, dann können wir hier besser auf deine Situation eingehen.

Liebe Grüße, Jockel

Wer Tippfehler findet, darf sie behalten

Körper sind vergänglich, Seelen nicht.

06 Mai 2024 10:48 - 06 Mai 2024 19:16
  • miregal
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    17 Mai 2019
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Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Je nachdem wie gut die Induktionstherapie anschlägt kann man die Hochdosis in ein mögliches Rezidiv verschieben. Die Stammzellensammlung ist jedoch unumgänglich frühzeitig durchzuführen, weil as später meist nicht mehr klappt. Normalerweise wird bei geeigneten Patienten immer eine SZT durchgeführt. Lediglich bei Normalrisiko, geringer Tumorlast bei Behandlungsbeginn und einer vollständigen Remission (MRD negativ) gibt es Studien, die Hochdosis zu verschieben.
Bei nicht geeigneten Patienten wird keine Hochdosis gemacht sondern intensiver und länger behandelt. Prognose dann im A. schlechter.
Letzte Änderung: 06 Mai 2024 19:16 von miregal.

06 Mai 2024 10:27 - 06 Mai 2024 10:30
  • Mapoli
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  • 1707 Beiträge seit
    18 Juni 2011
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Liebe Hedwig,
herzlich Willkommen hier im Forum.

Zu Deiner Frage: die Induktion dient dazu, die Tumorlast so weit wie möglich zurück zu drängen. Man sagt, die Hochdosis wirkt besser und hält länger an, wenn die Krankheit vorher weitmöglichst zurückgedrängt wurde. Eine optimale Therapie am Anfang der Erkrankung ist extrem wichtig.

Durch die Erkrankung ist die Gefahr, Infekte zu erlangen größer. Dies hast Du ja bei Diagnosestellung erlebt. Eine Hochdosis zum Beispiel auf den Herbst zu verschieben, würde bedeuten, man kommt erneut in die Erkältungsphase. Du hast ja nach der Lungenentzündung, wenn ich Deinen Beitrag richtig verstehe, bereits die Induktion gut gemeistert. Zudem birgt es die Gefahr, dass dann die Erkrankung wieder aufflammt und Du mit einer höheren Krankheitslast in die Behandlung und die Stammzelltransplantation gehst.

Nutze die Zeit durch z.B. viele Spaziergänge an der frischen Luft, um vor der Hochdosis zu Kräften zu kommen.
Hast Du die Stammzellen schon gesammelt?

Fülle doch bitte Dein Profil noch aus.

Alles Gute für die weitere Behandlung
Ma
Letzte Änderung: 06 Mai 2024 10:30 von Mapoli.

05 Mai 2024 19:59
  • Hedwig
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    05 Mai 2024
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Hallo zusammen,
hat jemand von euch Erfahrung damit die Hochdosis Chemotherapie nicht direkt nach der Induktionstherarapie zu machen? Ich hatte zu Beginn der Diagnose als erstes eine schwere Lungenentzündung und war elf Tage auf der Intensivstation. Davon erhole ich mich jetzt erst sehr langsam und sehe mich nicht in der Lage, in vier Wochen wie geplant direkt die Hochdosis Therapie anzuschliessen.
Habt ihr irgendwelche Erfahrungen, die dafür sprechen, die Hochdosis Chemotherapie doch nicht später zu machen?
Danke für Eure Rückmeldungen.