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23 Apr. 2024 22:25
  • miregal
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    17 Mai 2019
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Anmerkung: MRSA (und MRGN) ist kein spezieller Keim, sondern ein allgegenwertiger Keim der gegen Antibiotika resistent ist. Da man während der Therapien oft monate- bzw. Jahrelang Antibiotika Prophylaxe bekommt (z.B. Cotrim), bleiben von den Darmkeimen (MRGN) oder den allgegenwärtigen Staphylokocken (MRSA) eben oft nur die resistenten Varianten übrig. (und die fängt man sich nicht notwendigerweise in der Klinik auf) Hat man dann noch eine Darmentzündung oder Angina oder eine eitrige Wunde, kann es kritisch werden. Es gibt aber einige Reserveantibiotika, die die Kliniken vorhalten und meistens auch noch wirken. Ich war über die zeit 3-fach MRGN resistent, und bekam dann bei dem leisesten Entzündungsmarker Meropenem intravenös, also stationär. Die Hochdosis wurde dann trotzdem durchgezogen, und das ist deutlich kritscher, also die Aplasiephase.

23 Apr. 2024 13:29
  • Mito
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    31 Juli 2026
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Hallo Flo,

ja,das ist gerade das Problem,und evtl hast du Recht das es sich um diesen Keim handelt.Schlimme Durchfälle,ein verdorbener Magen kann das ja kaum sein von Astronautenkost.

Ich muß mich jetzt kurz entschuldigen das ich hier alle Dutse.

Bin halt auch durch den Wind.

Vor kaum 4 Monaten verstarb ein guter Freund der auch Krebserkrankt war (eine andere Form)an dem Krankenhausvirus....er war dort zur Chemo,steckte sich an und das ging so schnell...das hat uns sehr fertig gemacht und nach dem ich eben erfuhr ...naja ihr wisst schon ...gehen einem einfach viele Bilder durch den Kopf.Es handelt sich ja hier nicht um einen Bekannte/n sondern eine sehr nahstehenden Person der Familie.

Aber ich will auch positiv sein,bisher toi toi toi...lief alles besser als gedacht.Zu Beginn der Diagnose hab ich Nächte lang im Internet gelesen, ect...mich informiert und nach Therapiemöglichkeiten gesucht....Das das mit der Kar t Zellen Therapie so schnell ging hatte ich nicht gedacht....eine Chance....Gott sei Dank.

Ich dank euch für eure Antworten

Mito

23 Apr. 2024 10:05
  • Flo83
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    27 Februar 2024
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Es kann sich durchaus um den sogenannten und weitverbreitenden MRSA Keim handeln. Dieser Keim sorgt dafür dass der Verdauungstrakt aus dem tackt kommt und die Patienten oft Durchfälle bekommen und aufpassen müssen das sie nicht dehydrieren (austrocknen). Da kann man dann mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr (im äußersten Notfall mit Infisionen) entgegenwirken.
Lässt sich gut behandeln, da es sehr häufig vor kommt und man damit schon jahrzehntelange Erfahrung hat.
Übrigens viele gesunde Menschen, die in einem Krankenhaus arbeiten tragen diesem Keim auch… macht bei denen aber keine Probleme weil das Immunsystem ja in Takt ist.
Es macht also am meisten bei sehr alten und sehr kranken Menschen die Probleme.
Bei Deiner Bekannten scheint es bis jetzt ja keine Probleme zu machen, was zeigt das ihr Körper eine Antwort darauf hat.
Ob es sich jetzt um den MRSA handelt ist nur eine Vermutung… liegt aber sehr nahe. Alles Gute.

Nichts ist beständiger als der Wandel

Doris2460 antwortete auf Kar T Zellentherapie und Krankenhauskeim
23 Apr. 2024 08:36
  • Doris2460
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    13 August 2022
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Es gibt so wenig Erfahrungen, weil das Verfahren für das MM bis vor kurzem nur in der, wenn überhaupt, erst in der 5. Behandlungslinie zugelassen war.

Es ist gut zu wissen, dass es scheinbar keine Probleme mit dem Kaim gibt. Wichtig, ist bei dieser Erkrankung immer wieder Geduld.

Alles Gute für alle

Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt

23 Apr. 2024 07:30
  • Mito
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    31 Juli 2026
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Guten Morgen,

Danke für die Antworten.

Also die Zellrückgabe ist jetzt 12 Tage her.Der Keim wurde festgestellt,welcher weiß ich nicht.Woher er kommt,weiß dort auch keiner.Liegt halt Isoliert...zum Schutz der Anderen. Krankheitssympthome sind bisher keine Vorhanden...bzw aufgetreten..Den Umständen entsprechend geht es gut, bis auf diverse Nebenwirkungen der eigentlichen Therapie.

Es werden jede Menge Infusionen(Flüssigkeit) gegeben,Blutkonserven und Plasma.Wie ich jetzt erfahren habe gehört das wohl zur eigentlichen Therapie.

Entschuldigt das ich das so unpersönlich halte. Es weiß keiner das ich mich hier austausche und ich weiß halt auch nicht ob das der Person recht wäre.

Ich dachte eigentlich das hier schon viele die Zellentherapie hatten,bei uns ging das flott hätte ich auch nicht erwartet...,und daher kam mein Gedanke das hier evtl, wer Erfahrungen mit der Kombination aus Therapie und Keim hat.

Wir hoffen,warten und beten halt weiter.Geheilt werden kann das ganze ja nicht ,aber die Hoffnung auf noch einige lebenswerte Jahre können ja mit dieser Therapie so sie funktioniert erzielt werden.

Danke für die Antworten ...

Alles Gute Mito

Sevil_Ffm antwortete auf Kar T Zellentherapie und Krankenhauskeim
22 Apr. 2024 19:09
  • Sevil_Ffm
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    17 Juli 2023
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Hallo Mito,

willkommen im Forum. Ich hoffe, dass es Deinem Angehörigen wieder gut geht. Es wäre toll, wenn Du mehr Details schreiben könntest. Du bekommst bessere Antworten und hilfst uns auch. Viele Patienten warten auf eine CAR-T-Therapie und es wäre gut, sich dieser Risiken bewusst zu sein.

Ich bin mit den Details von CAR-T nicht sehr vertraut. Findet es nicht auf der Station statt, auf der auch die autologe Stammzelltransplantation stattfindet? Dort sollten sich keine Keime befinden. Sonst würden viele Patienten gleichzeitig sehr krank.

Bei CAR-T gibt es keine Hochdosis-Chemo, das Immunsystem geht also nicht auf Null, daher hoffe ich, dass das Immunsystem Deines Angehörigen die Keime bekämpfen konnte.

Ich habe gelesen, dass das Infektionsrisiko nach dieser Therapie hoch ist, aber es soll derzeit eine der besten Therapien sein. Ich hoffe alles läuft gut.

LG, Sevil