Hallo Christer,
es ist ja so, dass das neue Immunsystem ja die vorherigen Therapien nicht "kennt", man kann also theoretisch auch wieder Revlimid oder Velcade einsetzen, selbst wenn sie davor nicht mehr gewirkt hatten.
Ich verstehe es aber auch so, dass man mit der allo nicht warten sollte, bis alle meds ausgereizt sind, das Risiko steigt und da nuetzt es wahrscheinlich nicht viel, dass die meds wieder Wirkung haetten, aber man andere grosse Probleme hat.
Die vor der allo gesammelten eigenen Stammzellen kann man ja nicht mehr benutzen, da du ja ein neues Immunsystem hast und oft sich ja auch die Blutgruppe aendert. Deswegen greift man ja auch auf die Spenderlymphozyten zurueck. Ja und die eigenen Zellen koennen auch natuerlich durch Krebszellen verunreinigt sein.
Prof. Einsele meinte auf der Patientenveranstaltung im Juli, dass er Patienten haette die behandelt werden, 4 jahre nach rezidiv nach einer allo, also er schien auch in dieser Hinsicht sehr zuversichtlich.
liebe gruesse
sergio
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christer schrieb: Hallo Karsten,
ich möchte noch eine kleine Info bezgl. dem Post vom Rudi ergänzen. Wenn ich richtig informiert bin, kann es sein, dass man vor allo nicht (mehr) z.B. auf Revlimid anspricht, im Rezidiv nach der allo aber sehr wohl...
Angeommen, man macht zuerst eine auto-allo und hätte im Rückfall noch eigene Stammzellen übrig. Wäre es theoretisch dann nochmals möglich seine eignen Stammzellen zu bekommen..?! Oder macht das keinen Sinn, weil in den eigenen Stammzellen ja auch Krebszellen enthalten sind....?!
VLG und euch einen guten start in die Woche.