Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "bernd" am 5. Mai 2009 um 09:41 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Brigitte" geschrieben am 4. Mai 2009 um 21:02 Uhr.
Liebe Brigitte,
bei mir wurde auch kurz nach der ersten die zweite SZT gemacht. Ich hatte nach der ersten eine gute Teilremission erreicht, war aber Hochrisikopatient (Deletion Chr.13)und gemäß der Einsele-Studie war hier sofort die zweite SZT vorgesehen, falls keine allogene begonnen würde.Mir ging das damals auch alles zu schnell, ich hätte lieber noch die Entwicklung nach der ersten abgewartet. Im nachhinein habe ich auch ein wenig den Verdacht, dass vieles gemäß Studie oder Schema F ablaufen muss. Mein Onkologe bestreitet das zwar, und für meine Situation mag die sofortige zweite SZT auch gut gewesen sein. Dennoch meine ich, man sollte all die aufeinanderfolgenden Optionen nicht zu schnell angehen, damit uns auch noch Zeit bleibt, um eine Entwicklung der Krankheit wirklich in Ruhe abschätzen zu können. Manchmal zwingt uns eine Studie etwas auf, was wir an und für sich gar nicht wollen. Da hilft nur eines: Immer eine Zweitmeinung einholen (das mache ich im Moment:
Klinikum Oldenburg und Universitätsklinik Würzburg). Dann ist man sich etwas sicherer, denn die endgültige Entscheidung sollte von uns getroffen werden!
Viel Glück bei eurer Entscheidung!
Bernd