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miregal antwortete auf Vorbereitung für Stammzellsammlung
29 Feb. 2024 18:24
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Das kann dir dein Onkologe sagen, wie sich die Immunwerte wieder erholen. Spätestens bei der Sammlung sollten ja wieder genug Stammzellen vorhanen sein. T-Zellen überleben ohnehin einige Monate bis Jahre. 2 Monate nch der Transplantaion kann man schon in Reha gehen, war selbst in Triberg im Schwarzwald

29 Feb. 2024 12:14
  • Mumy
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Liebe Alle,
ich bedanke mich herzlich bei euch für die vielen wertvollen Tipps, Informationen und die Aufmunterungen. Es tut wirklich gut, wenn Rückmeldungen kommen von Menschen, die Gleiches oder Ähnliches erlebt haben. Und ich kann mir nun ein Bild davon machen, was in etwa auf mich zukommt. Da ich gerne reisenderweise unterwegs bin, wollte ich unter anderem herausfinden, ob ich mich bereits Mitte April wieder in den Zug setzen kann, um in den geliebten Schwarzwald zu fahren. Dort erlebe ich jeweils Ablenkung und kann Kraft tanken; das alles natürlich mit Vorsicht und gesundem Menschenverstand.
Euch allen viel Mut für euren weiteren Weg und liebe Grüsse von
Mumy

Diddlmaus antwortete auf Vorbereitung für Stammzellsammlung
28 Feb. 2024 14:44
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Hallo

Auch hier für mich wieder spannend zu lesen die Unterschiede D zu CH.

Bei mir wurde mit Navelbine (Vinorelbin) vorbereitet. Kein Haarausfall. Ambulant.

Dann wird einem genau gesagt in wievielen Tagen man zum Sammeln erscheinen muss. Alles ambulant.

Alles erdenklich Gute

"Sometimes gifts come in strange packages"

"Wenn das Leben Dir Zitronen gibt - mach Limonade draus."

"Das Leben geht weiter - auch wenn es humpelt!"

Rosa21 antwortete auf Vorbereitung für Stammzellsammlung
27 Feb. 2024 21:10
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Hallo Mumy,

ich hatte auch das CAD Schema, genauso wie du an vier aufeinanderfolgenden Tagen. Das ganze wurde ambulant gemacht. Die genaue Reihenfolge der Medikamente weiß ich nicht mehr. Übelkeit, Schleimhautentzündungen, Blasenprobleme und Verstopfung können auftreten. Vermutlich auch noch mehr…


Aber alles in allem gut machbar..

Liebe Grüße

Doris2460 antwortete auf Vorbereitung für Stammzellsammlung
27 Feb. 2024 19:21
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Bei mir war es ähnlich wie bei Klein Grisu. Allerdings war ich nicht auf der Station, sondern ambulant die Infusionen haben ca. 4,5 Stunden gedauert, ich hatte keinerlei Probleme während der ganzen Sache.

Haarausfall hatte ich auch ich glaube 19 Tage später, da war das ganze Thema Sammlung schon durch.

Ich musste 5 Tage vor der geplanten Sammlung in die Klinik, dort wurde mir dann gesagt, ich würde das austreten der Stammzellen durch Schmerzen im Lendenwirbelbereich merken und solle dann sofort Bescheid sagen, damit ich Paracetamol bekomme.

Ich fand es total spannend, dass man es wirklich so merkt und das Paracetamol dabei funktioniert, aber nicht mein Hydromorphon, dass ich zu diesem Zeitpunkt noch reichlich genommen habe.

Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt

miregal antwortete auf Vorbereitung für Stammzellsammlung
27 Feb. 2024 18:41 - 27 Feb. 2024 18:48
  • miregal
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Meistens wird die Aktivierung der Stammzellen mit Cyclophosphamid und Dexamethason durchgeführt. Warum jetzt bei dir noch Adriamycin (Doxorubicin) hinzugenommen wid, weiß ich nicht. Vermutlich um die Nebenwirkung jedes einzelnen Präparates zu mildern wenn sie geringer dosiert werden können und in der Summe das Gleiche bewirken. Das Dexamethaon und weitere Prämedikationen tragen zum besseren Verträgnis bei. Gegen Schleimhautetzündungen kann man viel Eis während der Infusion schlecken und die Tage danach ordentliche Mundpflege, man bekommt eine medizinische Mundspülung. Blasenenzündung kommt noch vor durch das Cyclo, was aber wieder abheilt und nicht bakteriell ist. Ansonsten wird das Immunsystem geschwächt, was aber schnell wieder vorübergeht und man einige Tage nach der Transplantation Menschenmengen und unhyginische Orte meiden sollte (z.B. öffentliches Schwimmbad oder Sportumkleiden, Kneipen,etc.). Manchmal kommt es aber schon während des Klinikaufenthaltes zu Infektionen, die dann mit Antibiotika oder Aziclovir oder Fungiziden behandelt werden.
Man kann die Aktivierung auch mit einem Hormon ohne Chemotherapie machen. Ist teurer und wurde zum Teil während der Coronaepidemie eingesetzt. Frag danach , ob das bei dir möglich ist ("steady-state" Mobilisierung). Normalerweise ist das aber nur Fremdspendern von Knochenmark zugänglich (Spritze kostet >7000€). Wenn du gesundheitlich bereits angeschlagen bist wäre das vielleicht eine Möglichkeit. Ach ja , die Mobilisierung mit Chemotherapeutika wird so gewählt, dass damit auch auf's Myelom draufgehauen wird, deshalb die 2-fach Strapazen für die autolog zu Transplantierenden
Letzte Änderung: 27 Feb. 2024 18:48 von miregal.