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Dani antwortete auf Portkatheter, Portinfektion
23 Jan. 2024 15:46
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    14 Januar 2024
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Super! Danke! Ich freu mich direkt schon auf den Port und das weitere Training!
Liebe Grüsse
Dani

mission_remission antwortete auf Portkatheter, Portinfektion
22 Jan. 2024 21:22
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    12 Februar 2020
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Ich habe kurz nach Erstdiagnose vor 4,5 Jahren einen Port implantiert bekommen und mache 2-4x Woche Kraftsport im Fitnessstudio mit u.a. Bankdrücken, Flies am Kabelzug etc. Alles problemlos möglich. Keine Sorge 💪🏻

Dani antwortete auf Portkatheter, Portinfektion
21 Jan. 2024 19:06
  • Dani
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    14 Januar 2024
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Hallo und guten Abend an alle, die mir geantwortet haben

Zuerst mal vielen herzlichen Dank für die sehr aufschlussreichen und interessanten Rückmeldungen. Sie haben sehr geholfen.
Ich habe mir ein Pro und Contra erstellt und bin zum Schluss gekommen, dass für mich ein Port wohl auch das Gescheiteste wäre. Es ist bei mir tatsächlich so, dass ich 11 Jahre ohne Port ausgekommen bin, weil die Infusionsfrequenz in all den Jahren nicht sehr hoch war. Doch jetzt habe ich auch bald genug von dem "nervigen Gesteche" in die Armvenen. Vor allem, wenn noch ein paar mal hintereinander daneben gestochen wird, ist es besonders unangenehm. Ja und leider ist eine endgültige Heilung nicht in Sicht. Ich habe die Hoffnung zwar nicht aufgegeben, dass das Medikament für die endgültige Heilung noch kommen wird.
Am Donnerstag werde ich den Onkologen fragen, wie die Frequenz im dritten Zyklus mit Kyprolis sein wird und ob bald mit einem anderen Medikament, das s.c. oder oral eingenommen werden kann gestartet werden kann. Die Venen erholen sich zwar wieder, aber die Einstichstellen werden die Prozedur nicht mehr lange mitmachen und dass sich die Venen auch entzünden können, daran habe ich bis jetzt noch gar nicht gedacht. Ich denke schon, dass man auch mit einem Port noch trainieren kann, aber sicher moderater als wie ich es jetzt tu mit Liegestütz und Hanteln. Aber wir werden sehen. Ich bin recht zuversichtlich jetzt. Vielen Dank nochmals und

recht herzliche Grüsse

Dani

Sunny antwortete auf Portkatheter, Portinfektion
17 Jan. 2024 15:07
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    07 Januar 2024
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Hallo Dani,

ich habe einen Freund, der hatte Darmkrebs und über ca. 8 Jahre hinweg einen Port. Er hat ihn weder gestört, noch irgendwelche Probleme gemacht. Wenn du die Möglichkeit in Betracht ziehst, dir einen Port setzen zu lassen, bekommst du sowieso erst einen Termin zu einem Vorgespräch. Da kannst du alle Fragen stellen und deine Bedenken wegen der Bewegungseinschränkung stellen und auch, ob es möglich ist damit intensives Training des Oberkörpers und der Arme zu betreiben.

Mein Mann hat demnächst so ein Vorgespräch für einen Port, weil seine Venen mittlerweile Schweizer Käse sind. Unser Onkologe meinte, dass es natürlich sein kann, dass es Probleme gibt, dies aber ziemlich selten vorkommt.

LG Sunny

Genieße deine Zeit, denn du lebst jetzt und heute. Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher als du denkst.

Jockel258 antwortete auf Portkatheter, Portinfektion
16 Jan. 2024 10:29
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    22 September 2022
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Hallo Dany,

ich habe meinen Port im januar 2022 bekommen. Er wurde unter örtlicher Betäubung unterm rechten Schlüsselbein eingebaut. Vorher hatte ich eine sogenannte Pickline, einfach ein Schlauch, der im linken Oberarm in die Vene eingeführt und fixiert wurde. Die hat sich schon nach einer Woche wieder rausgezogen. Mein Port hat mir gute Dienste erwiesen und das nervige Gesteche in die Armvenen hat aufgehört. Leider hat sich mein Port tatsächlich im November 22 entzündet. Es wurde eine schmerzhafte offene Wunde, wobei der Port sichtbar wurde. Er wurde natürlich ganz schnell unter örtlicher Betäubung entfernt und gleichzeitig ein neuer auf der linken Seite eingebaut. Die Wunde konnte nicht genäht werden und musste ungefähr vier Wochen lang am Pflegedienst bei mir zu Hause versorgt werden. Wie das passiert ist mit der Infektion, kann keiner sagen.
Trotz dieser Unannehmlichkeiten möchte ich mein Port nicht missen, denn bei den vielen Infusionen und den Blutabnahmen hauptsächlich im Krankenhaus wären wohl inzwischen keine Venen an den Armen mehr zu finden.
Wichtig ist bei dem Port, das vor allem beim Anstechen äußerste Hygiene beachtet wird. Bei mir wird dann nur mit sierilen Handschuhen rangegangen und außer im Krankenhaus bleibt die Nadel nicht über Nacht drin.
Natürlich ist so ein Port ein Fremdkörper, aber auch ich spüre ihn überhaupt nicht mehr. Und die ewige Anstecherei in den Armen ist bestimmt auch nicht gesünder als so ein Port.

Liebe Grüße, Jockel

Wer Tippfehler findet, darf sie behalten

Körper sind vergänglich, Seelen nicht.

Callosum62 antwortete auf Portkatheter, Portinfektion
16 Jan. 2024 09:34
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    18 September 2023
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Hallo, Dani,

eine endgültige Heilung vom MM ist ja momentan nur wenig von uns beschieden, aber ein heilungsähnlicher Zustand des MM unter ggf. lebensbegleitender Behandlung ist wohl im Bereich des Möglichen. Da wird es wohl - immer mal wieder - notwendig sein, Infusionen in den alten Körper reinlaufen zu lassen, sei es mit MM-Medikamenten oder mit Medis, die sich um Begleitsymptome wie z.B. Infektionen kümmern. Für diejenigen von uns, die das auch mal stationär und ggf. auch mal für eine Woche oder länger machen lassen müssen, ist ein Port eine noch feinere Sache, weil man damit eine gute Bewegungsfreiheit beider Arme hat, vor allen Dingen nachts, wenn es mit dem Schlauchgewirr eines Zugangs im Arm echt lästig ist.
Aber wer gibt uns Infusionsgeplagten eigentlich eine Garantie, dass sich ein "normaler Zugang" nicht infizieren kann? Ich hatte so eine fiese Infektion während meines ersten stationären Aufenthaltes gebucht; der Zugang war einfach zu lange drin gewesen und dick verbunden, so dass eine Rötung, die ja auf eine Infektion hindeutet, unbemerkt blieb. Als der Arm richtig weh tat, war es schon zu spät. Eine Woche übles Aua und Fieber, das war nicht schön. Mein Raumteiler hatte Ähnliches erlebt, nur war sein Arm zudem noch dick angeschwollen, also wahrscheinlich ein kleine Thrombose, die jeden Tag gewickelt werde musste, und zusätzlich bekam der richtig fette Medis, damit die Schwellung zurückgehen konnte. Auch nicht schön.

Bisher bist Du ja, wenn ich richtig rechnen kann, 10 Jahre ohne Port ausgekommen. Das funktioniert nach meiner Erfahrung aber nur, wenn die Infusionsfrequenz in all diesen Jahren nicht sehr hoch ist. Ansonsten wären Deine Venen schon längst abgenutzt. Jetzt bist Du wohl in der 3. Behandlungslinie, und wer weiß, was da noch kommt. Möchtest Du das wirklich über Deine Venen behandeln lassen? Meine Venen waren nach 1 1/2 Jahren kontinuierlicher Behandlung jedenfalls einstichtechnisch total verreckt, und bevor ich mir da in die Füße hätte stechen lassen, habe ich mich dann doch für einen Port entschieden (aber ich habe auch lange gezögert und gezaudert). Aber ich habe das niemals bereut. Das Ding trägt im Alltag kaum auf und ist seit 5 Jahren für mich eine absolut saubere Sache. Meine Frau lacht immer wieder über meinen Stöpsel und meint, das sei von der Natur nicht weise eingerichtet, dass so etwas nicht von Geburt vorhanden sei, es wäre doch im Bauchnabelbereich Platz dafür. Na, wer weiß, was die Evolution uns da noch bringt.
Meine Arme kann ich ganz normal bewegen und auch trainieren - ich mache z.B. Qi-Gong Übungen mit einem Idogo-Stab. Aber ich gebe zu, ich habe keine Erfahrungen mit einem entzündeten Port. Das wird das ähnlich sein, wie mit einem entzündeten Zugang, da wird nicht viel gehen. Nur - so ein Ding kann man sich ggf. auch wieder ziehen lassen, so kompliziert ist das jetzt auch nicht, eine kleine OP halt; einen entzündeten Zugang lässt Du ja auch rausnehmen...

LG und viel Erfolg bei der Entscheidung...

Folge Deinem Herzen, aber vergiss dabei nicht, Dein Hirn mitzunehmen.
(Alfred Adler)