. . . das ist ja meine grundsätzliche Kritik an der Methode, und bislang konnte noch keiner mir eine schlüssige Erklärung liefern, bzw. meine Bedenken zerstreuen.
Es gibt halt keine Technik, die das gewonnene Material so aufbereitet, dass wirklich keine Myelomzellen mehr vorhanden wären, abgesehen davon, dass ja die Stammzelle noch nicht verrät, was aus ihr wird.
Die Horrorvorstellung ist für mich aber noch eine ganz andere:
Der Moment wo die Stammzellen zurück gegeben werden, ist wohl der ungünstigste überhaupt, dann nämlich wenn das eigene Immunsystem durch die HD-Chemo absolut zerstört ist . . . ich würde mal behaupten, dass da die Myelomzellen Heimvorteil haben :roll:
Mit bleibt ja jedesmal die Luft weg, wenn ich hier lese wie schnell die Rezidive kommen, und das nach diesen ganzen zerstörerischen Vorbehandlungen. Tut mir leid, aber für mich ist eine Methode nicht schon deshalb gut, weil es nach dem derzeitigen Wissensstand (angeblich) keine Alternative gibt.
Meine Kritik gilt übrigens erst recht der Allogenen, denn da kommt die eklatant höhere Sterblichkeitsrate hinzu.
Das ist nun einfach meine Meinung, ich habe mir darüber sehr lange den Kopf zerbrochen, viele Fragen gestellt und bin mit noch mehr Fragen aus solchen Gesprächen gegangen. Mein Bild vom Menschen und dem was wir Gesundheit nennen, ist nun mal ein anderes und es hat sich dadurch noch mehr gefestigt.
Ich weiß dass Du Dich ja nun entschlossen hast, diesen Weg zu gehen, und ich hoffe dass Du alles gut überstehst und wachsam genug bist, die Grenzen zu erkennen . . . ich hoffe dass ich Dir damit nicht zu nahe getreten bin.
LG
Britta