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08 Aug. 2010 14:06
  • chrsa
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    01 August 2026
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Hallo,

Bei meinen 3 autologen SZT bekam ich 2 Behandlungen mit gefilterten und eine Transplantation mit ungefilterten Stammzellen. Ein signifikanter Unterschied war nicht festzustellen.

Meines Wissens sagen auch entsprechende Studien aus, dass Filterung keine Vorteile bringt.

LG, Christian

08 Aug. 2010 11:59
  • rudi
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    23 Oktober 2009
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Liebe Britta,
mich würde jetzt mal interessieren wie es deinem Mann in letzter Zeit und Heute geht wenn ihr keine Schulmedizin mehr anwendet?
Da war doch der Oberschenkelbruch - was hat sich Knochenmäßig getan?
Geht es deinem Mann wirklich gut?
Bringen die alternativen Methoden sichtbare Erfolge gegen das MM?


Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

08 Aug. 2010 11:37
  • Kuddel57
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    01 August 2026
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Hallo!

Drei Mal wird der Ist-Zustand beschrieben und mit nahe liegender Fragestellung verbunden. Das ist erfreulich.
Bei meiner studiengebundenen Stammzelltransplantation erklärten mir die Professoren, es gäbe keinen Unterschied zwischen gefilterten und kontaminierten Transplantaten bezüglich des Erfolgs. Daher verzichte man nun auf das Herausfiltern der Krebszellen. Dies erzeugte auch bei mir Zweifel.
Aber es funktionierte!! So wechselte ich vom Sterbe- ins Krankenbett und dann in die Jahre des symptomfreien Lebens.
Oft fragen wir uns, wie es wohl besser ginge. Das klingt auch bei Britta (angeblich keine Alternative) und Margret an.
Und oft drängt sich der Verdacht auf, dass Alternativen nur dann in den Medien bestehen, wenn sie nicht die lukrativen Geschäfte der Industrie gefährden.
Hier müssen wir selbst wach bleiben und Verantwortung übernehmen wo immer wir auf solche Alternativen stoßen. Unser Problem ist nun, die Informationen von gezielten Desinformationen zu trennen.
Leider geht die Trennung kaum mit Hilfe der Medien.

Für mich bleibt daher „Dankbarkeit“ für die Schulmedizin gepaart mit erhöhter Aufmerksamkeit und Vertrauen auf die richtige Unterscheidung zwischen gut und sinnlos bei studienbelegten und alternativen Therapiemöglichkeiten.

Liebe Grüße

Jürgen

08 Aug. 2010 08:48
  • Margret
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    01 August 2026
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Liebe Britta,

ja, Zustimmung. Keine Frage.

Und was machen wir nun mit dieser Erkenntnis? Welche andere Therapie kann Patienten auf gesicherter Datenbasis und guten Gewissens vorgeschlagen werden?

Genau das ist doch das Problem.

Die Chemos und die HD/autologe SZT bieten keine Heilung, sondern das Hinauszögern der Erkrankung. Nicht mehr.

Aber auch nicht weniger.

Liebe Grüße,
Margret


08 Aug. 2010 01:57
  • KretaKater
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. . . das ist ja meine grundsätzliche Kritik an der Methode, und bislang konnte noch keiner mir eine schlüssige Erklärung liefern, bzw. meine Bedenken zerstreuen.
Es gibt halt keine Technik, die das gewonnene Material so aufbereitet, dass wirklich keine Myelomzellen mehr vorhanden wären, abgesehen davon, dass ja die Stammzelle noch nicht verrät, was aus ihr wird.

Die Horrorvorstellung ist für mich aber noch eine ganz andere:

Der Moment wo die Stammzellen zurück gegeben werden, ist wohl der ungünstigste überhaupt, dann nämlich wenn das eigene Immunsystem durch die HD-Chemo absolut zerstört ist . . . ich würde mal behaupten, dass da die Myelomzellen Heimvorteil haben :roll:

Mit bleibt ja jedesmal die Luft weg, wenn ich hier lese wie schnell die Rezidive kommen, und das nach diesen ganzen zerstörerischen Vorbehandlungen. Tut mir leid, aber für mich ist eine Methode nicht schon deshalb gut, weil es nach dem derzeitigen Wissensstand (angeblich) keine Alternative gibt.

Meine Kritik gilt übrigens erst recht der Allogenen, denn da kommt die eklatant höhere Sterblichkeitsrate hinzu.

Das ist nun einfach meine Meinung, ich habe mir darüber sehr lange den Kopf zerbrochen, viele Fragen gestellt und bin mit noch mehr Fragen aus solchen Gesprächen gegangen. Mein Bild vom Menschen und dem was wir Gesundheit nennen, ist nun mal ein anderes und es hat sich dadurch noch mehr gefestigt.

Ich weiß dass Du Dich ja nun entschlossen hast, diesen Weg zu gehen, und ich hoffe dass Du alles gut überstehst und wachsam genug bist, die Grenzen zu erkennen . . . ich hoffe dass ich Dir damit nicht zu nahe getreten bin.

LG
Britta

07 Aug. 2010 19:01
  • rudi
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    23 Oktober 2009
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Dr. Clohisy: Have those myeloma cells found a place where they can successfully grow?

Dr. Roodman: Are there niches in the bone marrow for the growth of myeloma cells like there are niches in the bone marrow for the growth of hemopoietic cells, and myeloma cells express the same homing receptor as hematopoietic cells. They can be mobilized from the bone marrow in a similar fashion using GCSF. When you do a stem cell autotransplantation, you mobilize some myeloma cells. About 2% of your total transplant is myeloma cells on average, so you can mobilize them and they home to these niches. It is interesting that you don't get hematopoiesis as a diffuse process throughout the bone marrow; it occurs in very discrete sites. It may be that those sites have up-regulated SDF1 by the osteoblasts or stromal cells, which allows the cells to home.
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Das würde z.B. heißen, wenn bei der Stammzellsammlung insgesamt 10 Millionen CD34 Stammzellen gesammelt werden, dann sind diese mit ca. 2% = 200000 oder 0,2 Millionen Myelomzellen kontaminiert. Pro Beutel, wenn man drei Beutel mit je 3,3 Millionen Stammzellen einfriert wäre ein Myelomanteil von ca. 66000 Zellen in jedem Beutel. Und diese finden den Weg in ihre Nieschen im Knochenmark bei der Rückgabe während der autologen SZT.

Der ganze Artikel mit einer Diskussion ist hier zu finden:
clincancerres.aacrjournals.org/content/12/20/6270s.full

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

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