Hallo zusammen,
ein kurzes Update.
Ich hatte am Dienstag einen Termin bei meinem Onkologen und ihm die Situation geschildert, was Würzburg vorgeschlagen hat.
Er ist der Ansicht, das nicht nur, weil der Quotient einmal über 100 ist schon eine Therapie erfolgen sollte, sondern erst wenn ein eindeutiger Trend vorliegt.
Das kommt auch immer auf den Gesamtzustand an und muss dann eben engmaschig kontrolliert werden.
An sich findet er aber die Studie sehr vielversprechend.
Am Mittwoch (6.12.) war ich dann in Würzburg und hatte dort eine Blutentnahme, die dann ergeben haben, dass der Quotient auf 103 gestiegen ist (Lamda auf 350 ml/g erhöht).
Sie haben auch die Aussage von meinem Onkologen unterstützt und gesagt, dass es immer auf den Trend ankommt, welcher aber bei mir gegeben ist.
Man könnte jetzt natürlich auch noch warten und engmaschig kontrollieren und erst dann reagieren.
Allerdings verbaut man sich dann die Vorteile, die man mit einer frühen Behandlung hätte und diese Studienoption.
Wir haben jetzt nochmal ein Gespräch sowohl mit Würzburg, als auch mit meinem Onkologen und dann werden wir final entscheiden.
Aktuell tendiere ich aber schon zu der Behandlung, um hoffentlich lange Zeit die Krankheit loszuwerden oder sogar zu heilen. Die ersten Ergebnisse der Studie schauen anscheinend sehr vielversprechend aus.
Bezüglich CAR-T und Bispezifisch: Ich habe da extra nochmal nachgefragt und es ist wohl so, dass CAR-T trotzdem noch genauso gut wirkt, das kommt immer auf die individuelle Beschaffenheit des Krankheitsbildes zu dem jeweiligen Zeitpunkt an. Anscheinend seien das neue Erkenntnisse, eine pauschale Aussage sei wohl nicht (mehr) korrekt.
Und es soll in 2024 auch eine Studie eröffnet werden mit CAR-T anstatt HD und SZT in Erstlinie.
Weiterhin soll es auch in den nächsten Monaten ein neues CAR-T geben, welche auf den anderen Rezeptor (nicht BCMA) geht.
Ich bin natürlich schon sehr niedergeschmettert, das ich jetzt vor so einer starken Behandlung stehe und auch für meine Familie wird das nicht leicht. Dennoch bin ich positiv gestimmt, dass die Behandlung gut verläuft und sich soviel in der Forschung tut.
Hoffe, es sind ein paar hilfreiche Infos für euch dabei.
Grüße
Andreas