Hallo Anne,
bitte lasse dich nicht verrückt machen und gehe in jede Behandlung ohne Gedanken an was wäre wenn, den wie drückte es mal eine Psychologin aus, denn es kann auch "einen vorauseilenden Gehorsam des Körpers" geben.
Bei mir lief die Sammlung und Vorbereitung relativ entspannt ab, im Gegensatz zu manch anderen Wochen. Ich gestehe, ich weiß nicht, welche Medikamente ich bekam. Jedenfalls war ich Freitags zu ca. 4 Stunden Infusionen in der KMT Ambulanz (dort werde ich behandelt), dann ging es nach Hause, am Dienstag Blutkontrolle und Mobilisierungspritzen mit heim, Freitag wieder zur Kontrolle mit der Bemerkung, bitte Klamotten mitbringen, da es hinterher ev. auf Station geht. Freitag auf Station, weiter die Spritzen, Entnahme war für den Dienstag geplant und hat auch planmäßig Dienstag und nochmal Mittwoch (es hatte am Dienstag nicht ganz gereicht, es wurden gleich 2 Portionen gesammelt) durchgeführt.
Das einzige unangenehme waren die Schmerzen im Lendenwirbelbreich als die Stammzellen ausgeschwemmt wurden. Ich wurde darauf hingewiesen, dass ich dann sofort Bescheid geben soll, damit ich dann Paracetamol bekomme, denn das wirkt sehr gut (hörte sich merkwürdig an, denn zu dem Zeitpunkt bekam ich jede Menge Hydromorphon und Novalgin Sulfon), hat wunderbar geholfen.
Die Sammlung selbst ist ja nur eine Blutwäsche, etwas langweilig aber nicht weiter schlimm. Ich war recht beweglich, da ich keinen normalen Zugang, sondern den Zentralenzugang (habe ich mir mir Schlafspritze problemlos legen lassen) und den Port hatte.
Blöd war, dass mir ca. 2 Wochen später die Haare ausfielen, darauf war ich nicht vorbereitet, passiert wohl nicht bei jedem.
Ansonsten habe ich keine unangenehmen Erinnerungen, kein Fieber, kein Durchfall, keine Übelkeit, nur etwas Langeweile währen der Tage.
Alles Gute für dich
Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt