Liebe alle,
meine Mutter (63) konnte nach einem Jahr voller Hoffen und Bangen endlich ihre erste ASZT (Autologe Stammzellentransplantation) abschließen (ED: 07/2022).
Zum Hintergrund:
Sie hatte zuvor einen IGG Flk Kappa-Wert von 161mg/l (FLK Quotient 24.

und mindestens ein ISS-Stadium von 2.
Die Therapiehistorie sieht wie folgt aus:
Bortezomib + Lenalidomid + Dexamethason (wurde nach einem Zyklus aufgrund von Infektkomplikationen, Panzytopenie und Erythrodermie abgebrochen).
Daratumumab + Lenalidomid + Dexamethason (ebenfalls nach einem Zyklus abgebrochen, aufgrund von Exanthem, Eosinophilie und einem Infekt).
Als dritte Therapieoption begann sie mit KCD (Carfilzomib, Cyclophosphamid und Dexamethason). Nach 4 Zyklen wurde eine VGPR (sehr gute partielle Remission) serumchemisch festgestellt. Im August wurde dann eine ASZT mit Melphalan in einer dosisreduzierten Variante von 140mg/m² durchgeführt.
Meine Fragen an euch sind:
Wann wurde bei euch das erste Mal die Serumproteine nach ASZT bestimmt? Meine Mutter hat momentan ähnliche Werte (leicht erhöhtes Kappa von 33 und FLK von 1,81) wie unmittelbar vor der ASZT. Ist eine so schnelle Testung nach der Transplantation überhaupt sinnvoll oder aussagekräftig?
Hat jemand von euch während der Lenalidomidbehandlung ebenfalls extreme Hauttoxizitäten erlebt, die zum Absetzen von Lenalidomid geführt haben, oder wurde bei einigen von euch eine Desensibilisierung versucht? Meine Mutter hatte während der Carfilzomibtherapie mit Atemnot zu kämpfen und hat ein schwaches Herz.
Aus meiner Perspektive interessiert mich, ob Lenalidomid nochmals eine Option für meine Mutter sein könnte, und wann bei euch nach der ASZT mit der Konsolidierung begonnen wurde bzw. wann die Serumeiweiße erneut gemessen wurden.
Ich danke euch im Voraus für eure Antworten und eure Zeit!
Mit lieben Grüßen,
Hermann