Hallo Klaus,
ich habe Daratumumab-Rd 2021 als Rezidiv-Therapie bekommen und massive Nebenwirkungen gehabt.
Das Daratumumab bekam ich subkutan und nach dem 1. mal Schüttelfrost. Es ist auch krass, wie viele Medikamente begleitend gegeben werden müssen, damit man die Therapie überhaupt aushält.
Meine Anämie wurde durch das Daratumumab extrem verstärkt und ging runter bis auf 3,5. Ich musste in dem Jahr 9 Bluttransfusionen bekommen, was ich nicht noch einmal erleben möchte.
Das Revlimid habe ich sehr schlecht vertragen und mit Fieber und Durchfall darauf reagiert. Es wurde zum Glück relativ zügig wieder abgesetzt, worüber ich sehr froh war, denn es hat meine Lebensqualität extrem verschlechtert.
Wir reagieren alle sehr unterschiedlich auf die Therapien, jeder muss seinen eigenen Weg finden.
Eine Endlostherapie kommt für mich nicht in Frage. Ich habe diese Therapie jedenfalls abgebrochen, zuerst wegen Corona und dann in der Hoffnung, dass sich nach rund einem halben Jahr ohne Therapie die Blutwerte wieder erholen. Das geschah, oh Wunder, tatsächlich. Die Remission hielt aber nur 1,5 Jahre und ich bin derzeit wieder in Therapie.
Alles Gute für Dich und viele Grüße von
Gerda
Hallo Klaus,
eigentlich keinen nennesnwerten.
Der Tag der Infusion ist natürlich ein absoluter Ruhetag,heisst,als ich zu Hause war habe ich nur geruht und entspannt.
Bekommst du Dara als Infusion dauert die erste Gabe rund 8 Stunden. Einige Patienten in der Praxis haben dabei Schüttelfrost bekommen und mussten deshalb pausieren bis es wieder vorbei war. Dauerten diese Phasen zu lange, hat man aus Zeitgründen abgebrochen und am Tag danach fortgesetzt. Aber soweit ich mitbekommen habe,tritt das nur bei der ersten Gabe auf.
Gruß