Hallo Minna,
ich versuche mich nicht negativ vom Multiplen Myelom beherrschen zu lassen.
Ich habe mich allerdings am Anfang nur an den Satz des Prof. gehalten, ist gut behandelbar und habe am Anfang nichts wissen wollen. Habe immer nur an den nächsten Schritt gedacht und erst als ich ich schon die Hochdosischemo und die Stammzellentransplantation hinter mit hatte, habe ich angefangen mich mit dem MM auseinander zusetzen. In der Zwischenzeit habe ich die Halskrause (OP HWS), das Korsette (eingebrochener Brustwirbel) und den Rollator wieder hinter mir gelassen. Das war für mich der richtige Weg.
Lass dich bitte nicht zu sehr von den Geschichten die du hier liest herunter ziehen, für mich war es am Anfang fast unerträglich hier zu lesen, da hier fast nur die melden, denen es schlecht geht.
Ich bin jetzt seit fast 2 Jahren in kompletter Remission, klar habe ich das eine oder andere Wehwehchen, aber wer hat das mit 62 Jahren nicht. In den letzten 2 Jahren habe ich so viel positives erlebt, auch Dinge, die ich mir bei Beginn der Erkrankung nicht habe vorstellen können.
Ich lasse mich vom MM nicht beherrschen und habe beschlossen, mindestens den Schulabschluss meines Enkels (1 Jahr alt) zu erleben.
Ich bin der festen Überzeugung, dass mein positive Einstellung mir hilft.
Alles liebe
Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt