Zum Hauptinhalt springen
Doris2460 antwortete auf Sinterung Wirbelkörper- Foramenstenose
03 Juli 2023 12:39
  • Doris2460
  • Offline
  • 677 Beiträge seit
    13 August 2022
Mehr
Hallo Stani,

ich habe eine OP an der HWS, aber da hatte ich nie Probleme und die OP war problemlos.

An der BWS hatte ich Bestrahlungen, wenn ich es richtig in Erinnerung habe wegen der Schmerzen. Ich hatte einige Zeit ein Korsette, aber nur einige Wochen, wie lange genau weiß ich es nicht mehr.

Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt

03 Juli 2023 10:44
  • Stani
  • Autor
  • Offline
  • 371 Beiträge seit
    23 Mai 2021
Mehr
Liebe Doris,
Da wird mir ganz schön grauslich bei dem, was Du da bereits mitgemacht hast. Hast Du denn nur Schmerzbehandlung gehabt oder auch Bestrahlung u. /o. OP?
Wenn ich das richtig mitbekommen habe, wird bei Wirbelsinterung nur dann Bestrahlung oder OP gemacht, wenn Querschnitt droht oder Nerv eingeklemmt ist. Ansonsten versuchen sie es über Systemtherapie.
Die Strahlentherapeuten umschleichen meinen Mann.....

Liebe Grüße- Eva

Doris2460 antwortete auf Sinterung Wirbelkörper- Foramenstenose
02 Juli 2023 20:42 - 02 Juli 2023 20:43
  • Doris2460
  • Offline
  • 677 Beiträge seit
    13 August 2022
Mehr
Ich kann nur sagen, bei mir hat die Sinterung ganz erhebliche Schmerzen verursacht, die mit Bestrahlung, Schmerzpumpe und Novalgin und dann nach 5 Wochen mit Hydromorphon statt der Schmerzpumpe ca. 1,5 Jahre behandelt wurde, zwar konnte ich das Hydromorphon immer wieder reduzieren und z.B. das Novalgin absetzen.

Alles gute für deinen Mann und euch beiden viel Kraft.

Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt
Letzte Änderung: 02 Juli 2023 20:43 von Doris2460. Begründung: Ergänzt

02 Juli 2023 20:18
  • Stani
  • Autor
  • Offline
  • 371 Beiträge seit
    23 Mai 2021
Mehr
Hallo,

tja, nun haben die Schmerzen, die Ergebnisse der radiologischen Diagnostik überholt. Heute früh Notaufnahme und nun ist er im Klinikum in der Onkologie gelandet. Derzeit ist ja Wochenendbetrieb und sie versuchen ihn erst mal von den Schmerzen weg zu bekommen. Zum Glück hatte mir der Radiologe gleich die CD von MRT und CT mitgegeben. Sie sind am rätseln, da die starken Schmerzen und Kribbeln im Arm bewegungsabhängig sind und auf HWS deuten, da aber scheint's nichts ist. Die Sinterung 7./8. BWK verursacht, aber scheinbar keine derartigen Schmerzen. Ich hoffe nur, sie gehen auf Spurensuche. Die Klinik hat sowohl Neurochirurgie als auch Orthopädie/ Unfallchirurgie da müssten doch die Fachspezialisten dabei sein? Oder wo wart ihr mit euren Wirbelbrüchen?

Paraprotein ist inzwischen bei 4,5 g/l, also wieder gesunken.
FLK stagnieren aber.....

Hmmmmmmmmmm.........

Lieber Gruß- Eva

13 Juni 2023 19:16 - 14 Juni 2023 09:07
  • Stani
  • Autor
  • Offline
  • 371 Beiträge seit
    23 Mai 2021
Mehr
Hallo, ihr Lieben,

habt vielen, herzlichen Dank für eure guten Ratschläge und das teilen eurer Erfahrungen! Ich weiß das sehr zu schätzen, dass ihr mir eure Zeit dafür geschenkt habt!

Es ist so Einiges im Gange, um den Dingen auf den Grund zu gehen: MRT und Nervenmessung wurden veranlasst. Lyrika wurden erneut verordnet und HA rät zusätzlich zur Einnahme von Vitamin B1+B6 und Aconit comp. Wie ihr wahrscheinlich erkennt, läuft das in Richtung Nervenschmerzen....

Und dann war ich noch mal in den Tiefen des Forums und bin auf einen Beitrag von unserer Undine gestoßen. Ein Erbe von ihr sozusagen:
PEA.
Daw und sie hatten gute Erfahrungen damit gemacht. Nun probiert mein Mann aus, ob es ihm etwa auch hilft. Die Lyrica schlagen noch nicht wirklich an und wenn ich daran denke, wie froh wir waren als wir die los waren.........Hydromorphon hat er auch noch da.....seufz.....hach!

Unser HA ist auch nicht abgeneigt, Cannabis zu versuchen. Hat nur schwer geseufzt, wegen der stressigen Antragstellung.

Ansonsten ist die M- Proteinkonzentration von 36 auf 6,5 g/l gesunken.
FLK Lambda: von 659,9 auf 139,2 mg/l gesunken (Norm 5,7- 26,3 mg/l) - waren schon bei 120 beim vorletzten Mal
FLk Kappa: 15,6 mg/l (Norm 3,3- 19,4 mg/l) - am Steigen
Dadurch ist der Quotient auch von 0,02 auf 0,11 gestiegen (Richtung also gut)

Onkologe ist zufrieden mit dem sinkenden Paraprotein.

Was mir aber richtig Bauchschmerzen macht ist, dass er auf einmal einen erhöhten LDH- Wert hat 5,32 umol/L (Norm <4,20)
und ß2- Mikroglobulin auch auf 3,01 mg/l gestiegen ist (Norm 0,90- 2,00).

Aus der monoklonalen Gammopathie wird plötzlich eine triklonale, an der sich sogar das IgM beteiligt......was soll das denn jetzt? Dass das IgG spinnt, ist mir ja noch halbwegs klar durch das Darzalex (Labor weiß von Antikörper natürlich nichts......wer sollte ihm das auch schon mitteilen......)

Ihr seht, ich bin mir nicht im Klaren, ob ich mich freuen oder fürchten sollte (obwohl wir Letzters ja sowieso immer mehr oder weniger tun)

Irgendwie scheint mir ganz schön Rabatz statt zu finden und das Myelom wehrt sich.

Habt ihr sowas Seltsames bei Dara/Lena/ Dexa auch beobachtet?

Eosinophile und Lymphozyten spinnen auch. Beide erhöht bei nach wie vor zu niedrigen Leukos.

Lieber Gruß in die Runde- Eva
Letzte Änderung: 14 Juni 2023 09:07 von Stani.

12 Juni 2023 11:48 - 12 Juni 2023 11:49
  • Mapoli
  • Offline
  • 1707 Beiträge seit
    18 Juni 2011
Mehr
Hallo Eva,

die Schmerzen sind das Eine und sollten durch Medikamente gut behoben werden. Aber Du schreibst neu aufgetretene Taubheitsgefühle. Habt Ihr das dem Hämatoonkologen gesagt? Hat er das untersucht? Es können zwar durch die Medikamente ausgelöste PNP sein, wenn es beidseits auftreten sollte, oder Muskelverspannungen. Aber es muss wirklich zeitnah abgeklärt werden, ob sich etwas an dem Wirbelkörper verändert hat. Wenn die Schmerzen und das taube Gefühl bei der letzten Bildgebung noch nicht war, ist eine Kontrolle wichtig, um bleibende Schäden zu vermeiden.

LG
Ma
Letzte Änderung: 12 Juni 2023 11:49 von Mapoli.