Ein CT zeigt am besten Knochendichte bzw. Läsionen an. Ein MRT kann lokalisierte Myelomherde anzeigen. Beides ähnelt sich zwar, ist aber doch verschieden. Ein MRT wird also eher ein Fortschreiten nach MGUS oder ein neu auftretendes Rezidiv erfassen (besonders wenn man ein nicht diffuses Myelom hat, also die Erstdiagnose z.b. ein Plasmozytom war oder was selten vorkommt , eine "Salz-und Pfeffer" Verteilung des Myeloms aufweist oder aufwies). MRT erkennt also einen Progress bevor neue Knochenschäden auftreten. Und eben auch einen extramedulären Befall. Nach einer erfolgreichen Remission nach der Ersttherapie geht es oft darum, wie sich der Knochenstatus stabilisiert. CT geht auch wesentlich schneller und günstiger wie ein MRT. Ein Spezialfall ist das PET-CT, was die Vorteile von MRT und CT in sich vereint, aber sehr teuer ist (2400€) und relativ hohe Strahlenbelastung durch das radioaktive FDG Kontrastmittel aufweist. Ein PET-CT ist auch eine Alternative zur MRD Bestimmung einer möglichen Resterkrankung /Remission. Sind Knochen bereits mit Metallstäben stabilisiert werden, kann das MRT oft nicht mehr eingesetzt werden, trotz Titanstäben wird das Magnetfeld in der MRT Röhre beeinflusst so dass Artefakte die Aufnahme verwischen.
Also in der smouldering Phase bekam ich jährlich ein MRT, jetzt seit 4 Jahren im Remission jährlich Ct, letztes Jahr auf eigenen Wunsch kombiniert mit PET (sozusagen Wasserstandsmeldung), GsD ohne Befund
Letzte Änderung: 01 Mai 2023 22:22 von miregal.