Hallo Klaus,
herzliche Willkommen hier im Forum.
Gerade am Anfang ist das alles immer sehr viel an Informationen und auch viel zu verarbeiten. Lass alles in Ruhe auf Dich zukommen.
Gut ist schon mal, dass Du zum Erstgespräch in eine Uniklinik geschickt wurdest. Sicherlich wird man dort einen Behandlungsplan gemacht haben, den jetzt Dein ambulanter Arzt durchführen wird und Dir dann natürlich auch vorher genau erklären wird.
Dass man Dich einfach mit der seltsamen Info, Du müsstest über 4 Monate mindestens 12 Tabletten täglich schlucken, nach Haus geschickt hat, finde ich nicht gut. Das verunsichert nur und führt zu unnötigen Spekulationen, die nur mehr Angst machen.
Jede Behandlung verläuft anders, so wie auch jedes Myelom anders ist. Mache Dir jetzt noch nicht Sorgen über "ungelegte Eier", warte erst mal ab, was die Uniklinik vorgeschlagen hat. Wie die anderen schon geschrieben haben, gehören zur Therapie einige Begleitmedikamente. Die sind abhängig von der Therapie. Oft ist das hier schon genannte Mittel gegen Gürtelrose und ein Mittel zur Blutverdünnung dabei, manchmal ein Magenschutz, manchmal Kortison in Tablettenform. Wenn Du wirklich so arge Schwierigkeiten mit dem Schlucken hast, gibt es einige "Tricks" das zu erleichtern. Schau mal hier:
www.myelom.org/grundlagen/broschueren-un...amenteneinnahme.html
Und sollte das immer noch nicht helfen, kann man vieles auch als Infusion geben (was mir persönlich mehr missfallen würde, als eine Tabletteneinnahme!). Aber warte erst mal in Ruhe ab, was man Dir empfiehlt. Nutze die Zeit bis zum Arztgespräch, zur Ruhe zu kommen. Viel spazieren gehen, schöne Dinge tun. Musik hören, Meditieren, autogenes Training oder ähnliches können hilfreich sein. So eine Diagnose ist immer ein großer Schreck, das muss man erst mal verarbeiten. Das ist jetzt deine Aufgabe, Schritt für Schritt.
Wenn Du weißt, welche Therapie Du bekommen sollst, findest Du hier viel Ratschläge, gut damit zurecht zu kommen.
LG
Ma