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MAKI EIS antwortete auf Die Haare
05 Jan. 2023 16:24
  • MAKI EIS
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    08 Juni 2019
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Hallo ihr lieben,
2016 hatte ich HD ich weiß gar nicht mehr genau wann aber irgendwann fielen so viele Haare aus das überall welche rumlagen. Da habe ich sie mir abrasieren lassen.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon viele graue Haare.
Nach wenigen Wochen wuchsen dann die ersten Haare und für mich ganz schrecklich es waren kleine Löckchen. Die wollte ich aber auch nicht also wieder alles ab.
Und tatsächlich die Haare die dann kamen waren zwar noch leicht gewellt aber dafür alle blond.
Heute, als 70-Jährige Oma sind die Haare alle wieder glatt, die grauen Haare alle verschwunden und ich bin blond wie vor 60 Jahren. Ich könnte mich kringelig lachen.
Das Alter und auch das MM haben Spuren hinterlassen aber ich turne trotzdem quietschfidel durch die Weltgeschichte

Ganz herzliche Grüße
Marlies

Lachmöwe antwortete auf Die Haare
05 Jan. 2023 10:13
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    24 September 2022
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Hallo ihr lieben,

einfach mal ne kleine Rückmeldung zwischendurch, was aber bitte niemanden, der noch etwas dazu zu sagen hat, davon abhalten sollte, es danach zu schreiben:
Ganz vielen Dank für eure offenen und zum Teil sehr ausführlichen Beiträge. Es sind ja auch immer wieder Aspekte dabei, über die ich mir noch gar keine Gedanken gemacht hatte und ich lese jeden Beitrag mit Spannung, Mitgefühl, Entgeisterung, oder Erleichertung!
So ganz habe ich es noch gar nicht realisiert, dass das nun Teil der neuen Wirklichkeit ist. Aber ich finde es gut, in vielen Facetten vorgewarnt zu sein, dass es einen nicht so kalt erwischt, wenn es dann tatsächlich eintrifft. Auch kann man ja durchaus Tipps wie die Eiswürfel mal ausprobieren - was gibt's zu verlieren?
Alles Gute,
Lachmöwe

Sorry, bin neu hier...

HeBa antwortete auf Die Haare
03 Jan. 2023 20:45
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    24 Dezember 2021
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Meine Haare begannen erst auszufallen, als die Hochdosischemo intus war. Ich habe mir Mützen aus dünner Baumwolle bestellt und bin damit gut durch die Zeit gekommen. Perücke hatte ich keine. Da ich seit Jahren kurze Haare trage, war der Unterschied nicht so krass und sie sind relativ schnell wieder gewachsen. Eine Änderung der Struktur habe ich nicht gemerkt.

Cory72 antwortete auf Die Haare
03 Jan. 2023 13:50
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    16 Januar 2022
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Hallo Lachmöwe. Ich hatte im Januar 2021 Mobilisierungschemo zur Stammzellsammlung. Ca. 3 Wochen nach dieser Chemo hab ich die Haare verloren. Mich hat es einfach angeekelt überall diese Haare zu finden, hab sie mir dann von meiner Tochter abrasieren lassen. Ich hab dann überall, außer im Haus, Perücke getragen. Im März 21 war meine erste HD, im Juni 21 die zweite. Seit September 21 wachsen die Haare wieder. Derzeit sind sie ca. 5 cm, sehr dunkel mit viel grau darin und lockig. Von Natur war ich früher hellbraun, aber seit vielen Jahren blond. Früher hatte ich viele Locken, seit einigen Jahren nur noch Naturkrause, hässlich wenn es feuchtes Wetter ist. Momentan sehe ich aus, wie aus den 50igern, mit Wasserwelle, aber weißt du was, ist mir egal. Als die Haare erst einmal vom Kopf waren habe ich Frieden geschlossen. Vorher war das eine Horrorvorstellung. Jetzt bin ich froh wieder was auf dem Kopf zu haben, egal welche Farbe und welche Struktur. Ich verstehe deine Angst, aber du entscheidest ob du sie rasiert oder nicht. Glaube dass sie gar nicht mehr kommen ist eher selten. Ich fand auch gut, dass Wimpern und Augenbrauen nicht ausgefallen sind, dann sieht man wenn man Perücke trägt überhaupt nicht,vdass man krank ist. Ich hatte eine Perücke die zu 70% aus Echthaar bestand, ist wirklich gar nicht aufgefallen.
Wünsche dir alles Gute.

BB antwortete auf Die Haare
02 Jan. 2023 18:08
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    18 Dezember 2021
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Kann dich voll verstehen, dass du verunsichert bist, Lachmöve. Ging mir nicht anders.

Ob jemand die Haare schon bei der Mobilisierung der Stammzellen verliert, kommt wohl auf das verwendete Mittel und die jeweils körpereigene Reaktion darauf an. Ich hatte die Mobilisierung durch Chemo abgelehnt und eine allogene SZT machen lassen.
Dass Haare nie wieder nachwachsen, kommt anscheinend vor, ist aber sehr sehr sehr selten.

Ich hatte vor dem ganzen Chemo-Sch... schulterlange Haare. Und ich wusste nicht, was auf mich zukommt. Google sagte, Chemo=Haare weg. Meine Ärztin sagte aber das komplette Gegenteil. Als ich dann einen Arzt befragt hatte als mir ungewöhnlich viele Haare ausgingen, da hieß es nur: "Natürlich gehen die Haare aus bei der Therapie."
Tja...da saß ich nun. Jeden Tag gingen mehr Haare raus. Sie fielen mir ins Essen, sie lagen kreuz und quer auf meinem Kopfkissen, hingen sich in die Strümpfe rein und Haare waschen hab ich mich gar nicht mehr getraut.
Am nächsten Tag habe ich mir aus der Klinik raus einen Friseur gesucht - für in 3 Tagen. Der wäre am liebsten sofort gekommen, ich wollte meine Entlassung abwarten. Ich habe gar nicht verstanden, warum der so schnell auf einen Termin gedrängt hat.
Beim Friseur habe ich mir eine schöne Perücke ausgesucht. Sie sollte schon am nächsten Tag da sein. Da ich aber nicht selber Auto fahren konnte, wurde der Termin zum Anpassen erst 2 Tage später gemacht - wieder eine ungläubige Mine vom Friseur. Mir gingen zuhause schon soviele Haare raus, dass ich nur noch einen Rattenschwanz an zusammengefassten Haaren hatte. Zum Glück hatte mein Freund eine Cappy da. Spätestens da wusste ich, warum der Friseur so zur Eile gedrängt hat.
Im Laden nochmal Haare gewaschen + Kopfmassage. Danach waren sehr sehr viele Haare weg. Ich wollte sie aber noch ein letztes Mal geschnitten bekommen - mein letzter Friseurbesuch war wegen ständiger Krankenhausaufenthalte einfach schon viel zu lange her. Hatte danach eine interessante Kurzhaarfrisur^^
Die Perücke hatte ich von da an eigentlich ständig an: zur Fahrt in die Klinik bzw. Ambulanz, bei jedem Arztbesuch, beim Einkaufen, wenn ich zum Müll gegangen bin etc.
In der Wohnung hatte ich meine Chemo-Mützchen auf. Wenn Besuch kam hatte ich allerdings immer meine Perücke auf.

Nach der HD waren dann bis auf 3 Haare wirklich alle weg. Aber sie kamen auch ganz schnell wieder. SEHR lockig (ist wohl umso lockiger, je mehr Naturwellen man vorher schon hatte) und da ich immer gefärbt hatte, in einer für mich ungewohnten - doch recht grauen - Farbe.
Meine HD ging am 31.8. los. Vor ca 4 Wochen hat mein Freund mir den Nacken ausrasiert und ist mir auch mal mit dem längsten Aufsatz seines Barttrimmers durch die Haare. Einfach, dass diese komischen spitzen Enden abrasiert waren. Die Haare haben sich - wie mir der Friseur vorausgesagt hat - nämlich teils wie ein Filzteppich verhakt.
Das ist jetzt weg, ich habe jetzt graue Locken Modell: Rauhaardackel. Wenn die Haare noch länger werden, werde ich zum Friseur gehen und die wieder schneiden lassen.

Auf der Station wurde mir erzählt, dass viele - vorallem - weibliche Patienten sich die Haare abrasieren lassen, sobald der Ausfall beginnt. Einfach weil es praktischer ist und in der Dusche weniger Sauerei gibt. Ich konnte mir das für mich nicht vorstellen - angeboten wurde es mir aber. Ich wollte unbedingt nochmal die Haare geschnitten bekommen. Egal wie wenig da noch oben standen und wie wenig es sich gelohnt hat, dafür 80 Euro auszugeben^^ Für mich war allein das Gefühl unbezahlbar.

Mittlerweile sind meine Haare gut 4 cm lang. Und ich trage meine Perücke immer noch für Termine außer Haus - und auch wenn Besuch kommt. Ich mag meinen Lockenkopf einfach nicht - meine Naturwellen habe ich ebenfalls nie gemocht, vielleicht kommt das hierbei zusätzlich zum tragen. Wenn sich die Locken rauswachsen sieht das wahrscheinlich wieder anders aus

Achso: ich bin 38 und familiärbedingt hatte ich mit Mitte 20 schon viele graue Haare. Glaube nicht, dass es wirklich mehr geworden sind durch die Chemo. In die HD ging ich mit ca 3mm langen Haaren. Als die ausgefallen sind, war es deutlich unauffälliger und weniger lästig als mit den langen Haaren.


Zum Abrasieren wirst du definitiv von niemandem gezwungen. Wenn du willst, dann kannst du sogar aus der Isolation rausspazieren. Du bist als Patient für dich selbst verantwortlich und Zwang gibt es nicht.

Doris2460 antwortete auf Die Haare
01 Jan. 2023 14:46 - 01 Jan. 2023 14:47
  • Doris2460
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    13 August 2022
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Hallo Lachmöwe,

ich habe meine Haare nach der Mobilisierung zur Stammzellensammlung verloren. Darauf war ich nicht vorbereitet. eines Morgens hatte ich keine Lust aufzustehen und habe dann mittags bemerkt, dass ich ziemlich viele Haare verloren hatte. War geschockt, hab mir ein Rezept für eine Perücke ausstellen lassen. Ich wollte kurz darauf mit dem Wohnwagen in Urlaub und dachte o Gott, alle werden mich mitleidig ansehen.

Dann habe ich Dank Amazon jede Menge Mützen bestellt (Ende August), meine Bekannte, gleichzeitig meine Friseurin, die bei sich daheim ihrer Arbeit nachgeht, angerufen und mir die Haare abrasieren lassen. Die letzten 2 mm bleiben stehen, da die Kopfhaut schon gereizt war.

Ich musste dann ohne Perücke in den Urlaub, weil es zu kurzfristig war. Da ich aber immer für eine Nacht therapiebedingt nach Hause musste, hatte ich nach der 1. Woche meine wirklich total schöne Perücke. Bis dahin hatte ich mich allerdings schon an die Glatze und die Mützen gewöhnt, auch in der Öffentlichkeit. Ich hatte nie das Gefühl, dass man mich mitleidig ansieht. Die Perücke habe ich höchsten 10 bis 15 mal angehabt, war mir zu unpraktisch. Habe zu dem Zeitpunkt ständig am Kopf geschwitzt oder gefroren.

Anfang November war meine HD, da war ich eigentlich froh, dass ich nicht den Schock des Haarausfalls verkraften musste. Das Haar war gerade ein klitzekleines bisschen gewachsen und sind mir dann nach einer Weile wieder ausgefallen.

Sie sind dann relativ langsam nachgewachsen, die Farbe war zunächst nicht wirklich erkennbar. Meine Haare sind nicht grau nachgewachsen (bin damals 61 gewesen) und auch jetzt nicht grau, Ich hatte Locken, aber keine Miniplielocken. Mein Haar war total schön und total pflegeleicht, ich hätte mir gewünscht es bleibt wie es ist. Im September musste ich mir dann leider die Haare schneiden lassen, eine Woche später waren die Locken/Wellen weg. Allerdings waren meine Haare vorher total fein, man konnte nicht viel damit anfangen. Jetzt sind meine Haar viel kräftiger und ich kann die Kurzhaarfrisur tragen, die meine Friseurin früher nicht schneiden wollte.

Ich bin mit meinen Haaren viel glücklicher als früher. Ich war geschockt beim Zeitpunkt des Ausfall, aber alles in allem war es gut wie es gekommen ist.

Allen ein gutes 2023 mit möglichst viel Gesundheit, Freude, Kraft und positiven Gedanken

Doris

Doris
Das Leben geht weiter, selbst wenn es humpelt
Letzte Änderung: 01 Jan. 2023 14:47 von Doris2460. Begründung: Ergänzt