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12 März 2022 06:55
  • BB
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    18 Dezember 2021
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Auch andere Körperflüssigkeiten werden bei -196 Grad gelagert und teils nach Jahrzehnten erst verwendet.

Interessant finde ich eher, dass Stammzellen nicht unbegrenzt gelagert werden.
Vor dem Hintergrund finde ich meine Sammelaktion nächste Woche etwas unglücklich.

Mir wurde das so erklärt, dass man lieber noch am Anfang der ganzen Therapie sammelt, weil da die Zellen noch besser wären. Und dann hätte man diese ja - egal wann man sie braucht.

Ist das von Klinik zu Klinik unterschiedlich wie lange eingefroren wird??

07 März 2022 14:16
  • Triple M
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    30 Juni 2017
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Hallo Peter,

habe hierzu das Folgende gefunden (hoffe der link funktioniert):

journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/09...20least%2010%20years .

journals.sagepub.com/doi/pdf/10.1177/09636897211036004

Hat also zumindest einmal jemand versucht zu untersuchen und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass 10 Jahre wohl (noch) o.k. sind. Das passt auch zu der Aussage eines meiner Ärzte anlässlich meiner Stammzellsammlung in 2014, der meinte, von lebenden Patienten würde er grundsätzlich nichts wegschmeißen ;-) (spricht ja dafür, dass er die Stammzellen auch durchaus nach längerer Lagerdauer noch verwenden würde).

Natürlich werden die bei -196 Grad vermutlich nicht wirklich besser. Das gilt aber ja leider für Deine "frischen" Stammzellen auch (Alter, Krankheit, Therapie...).

Vielleicht willst Du es ja mit den alten versuchen und trotzdem nochmal neue als Reserve sammeln?! Aber Dein Doc wird schon eine Idee haben.

Ich wünsche Dir und auch allen anderen hier im Forum alles erdenklich Gute
Liebe Grüße
Triple M

n = 1

05 März 2022 20:01
  • Reta
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Nach einem Rezidiv wurde bei mir im Sept. 2020 eine 4. autologe SCT mit dem letzten Rest meiner 10 Jahre vorher entnommenen Stammzellen vorgenommen. Ich hatte durchaus Bedenken, ob das gut geht. Als dann die Thrombos erst nach mehr als 8 Tagen nach der Stammzellenrückgabe wieder ansprangen, war ich am Rande eines Nervenzusammenbruchs. Aber es ging gut und ich bin seitdem in Remission. Ich nehme an, dass die Stammzellen vorher geprüft werden, ob sie noch verwendet werden können. Ich drücke die Daumen.

05 März 2022 15:44
  • miregal
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Ich muss die Kosten für eine längere Lagerung wie 5 Jahre selbst tragen (600€/a), wenn ich sie bis dahin nicht brauche

05 März 2022 09:22
  • PeterAS
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Hallo und vielen Dank für die Beiträge!

Vielleicht ist es gar nicht so ratsam, sich auf die alte Stammzell-Portion zu verlassen. Sie ist ja damals als Reserve genommen worden, falls die anderen bei der Rückführung nicht richtig anschlagen. Wenn es jetzt bei der geplanten SZT zu Schwierigkeiten kommen sollte, hätte ich ein Problem, denn es ist kein Ersatz da. Ich könnte mir vorstellen, dass es sinvoller ist, neue Stammzellen zu sammeln, denn dieser Vorgang stellt ja keine zusätzliche körperliche Belastung dar.
Allerdings ist mein Problem, dass ich mit 78 Jahren etwas jenseits der empfohlenen Altergrenze von 70 Jahren bin. Außerdem hatte ich im letzten Jahr einen Herzinfarkt, was meine Widerstandskraft auch nicht unbedingt stärkt. Ich verlasse mich erst einmal auf die Berufserfahrung der Ärzte. Sie müssen abschätzen, ob das Risiko für mich tragbar ist.

Viele Grüße
Peter

04 März 2022 20:51
  • Krell04
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    23 April 2021
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Hallo
Hier in Österreich werden die Stammzellen 10 Jahre aufbewahrt.Dann werden sie entsorgt.
Ist eine gesetzliche Regelung,hat aber nicht unbedingt mit einem Ablaufdatum der Zellen zu tun.
Diese Aufklärung habe ich vor der Stammzellenentnahme bekommen.
Grüße Dietmar