Hallo zusammen

Bin neu hier im Forum und möchte deshalb kurz meinen MM Weg aufzeigen.
Wohne auf 1000 Meter Meereshöhe und 2 Wochen vor Weihnachten 2021 hatte ich von einem Tag aufden anderen in beiden Beinen von oben bis unten 24 Stunden lang schmerzen. Hausarzt im Urlaub, so ging in die Notaufnahme des Klinikums. Die haben meine Knie und Hüfte geröngt und "festgestellt" dass die Gelenke in Ordnung seien und ich soll zum Orthopäden gehen. Dieser hat zum Glück auch meine Wirbelsäule geröngt und festgestellt, dass wohl der 4. Wirbel meine Nervenstränge einengt und hat eine ambulante MRT-Überweisung ausgestellt. Gleichzeitig wollte er für meine Kniegelenkte eine Spritztour beginnen, welche die TK aber nicht bezahlt. Die Klinik nimmt nur Privatpatienten ambulant für eine MRT-Untersuchung, ein weiterer Facharzt wollte einen Termin im Juni 2022 !!! vereinbaren. Zum Glück erfuhr ich von einem Bekannten, dass ein anderer Facharzt kurzfristig innerhalb 3 Tagen die MRT-Untersuchung durchführen kann. Nun ist schon der Januar 2022 da und der Orthopäde hat mir einen Einweisungsschein für die Klinik ausgestellt. Bis die Klinik einen Platz frei hatte, schrieb man nun schon den Monat Februar mit den massiven Schmerzen. Mitte Februar wurde ich operiert in der Neurochirogie. Hier wurde von den Wirbeln 3,4 und 5 wohl Gewebeproben entnommen und der befallene Wirbel 4 mittels 2 Stützschrauben von 3 nach 5 stabilisiert. Die Diagnose lautet: Plasmazell-Myelom Typ LgA Lambda Knochenmarksinfiltration (bei ED zytologisch 10%ig, Histologie <2%.
Die Onkologie ist der Meinung, dass auf Grund der Tumorkonzentration alleine auf den Wirbel 4 und die Infiltration außerhalb des 4. Wirbels <2% sein könnte, eine Chemo vorerst nicht vorgesehen ist. Ab dem 30.3. soll ich 20 mal eine gezielte Bestrahlung bekommen, wobei bei 5 Sitzungen eine stärkere Dosis und 15 Sitzungen mit "schwacher"Dosis verabreicht werden soll.
Die Tumorkonferenz mit allen Fachdiziplinen ist noch nicht durchgeführt worden, ich warte darauf.
Zum Wohlempfinden kann ich berichten, dass seit der OP ich keine Schmerzen und Krämpfe in den Beinen mehr habe. Auch habe ich ein Korsett für das Gehen erhalten.
Ich bin wieder zuhause und habe einen Rollator als Gehhilfe, was mir wirklich eine gute Stütze ist.
Selbst bin ich 72 Jahre alt, männlich und mein Username bezieht sich auf meine allerliebste Enkeltochter
Bin absoluter Laie was die Fachbegriffe betrifft und wünsche mir, dass dieses Forum und alle die zur Verfügung stehenden Informationen mir etwas Mut für die Zukunft vermitteln können.
Viele Grüße