ich finde es ziemlich irreführend, dass hier immer noch von Lebendimpfstoffen und "Warten auf den Totimpfstoff" gesprochen wird. ALLE Coronaimpfstoffe sind TOTIMPFSTOFFE! Auch finde ich die Diskussion "Entweder Oder" sehr bedenklich, ich denke "Sowohl als Auch" ist passender. Was nützt es mir, wenn ich die Hochdosistherapie gar nicht mehr erlebe, weil ich mich in dieser kritischen Phase der Pandemie angesteckt habe und mein Impfschutz nicht mehr vorhanden bzw. ausreichend ist.
Ich habe mich ziemlich genau 5 Monate nach der 2.Impfung boostern lassen (Astra Z./Biontech/Biontech) und zwar unter laufender Induktionstherapie. Die NB waren schwächer ausgeprägt als bei der 2. Impfung mit Biontech, allerdings hatte ich auch wieder erhöhte Temperatur und es ging mir 3 Tage nicht wirklich gut. Nach der HD lasse ich mich selbstverständlich auch wieder schnellstmöglich gegen COVID impfen, je nachdem, wann die Ärzte das für richtig halten.
Was mich an dem Impfstoff von Valneva so stört, dass hier wieder mit 2 Wirkstoffverstärkern gearbeitet wird, u.a. Aluminiumhydroxid. Dieser ist zwar auch u.a. bei der Tetanusimpfung enthalten, aber wenn es nicht unbedingt sein muss, nehme ich lieber einen Impfstoff ohne Wirkverstärker. Wenn man bedenkt, das Wirkstoffverstärker in dem Verdacht stehen, die Schlafkrankheit Narkolepsie bei der Schweinegrippeimpfung mit dem Impfstoff Pandemrix ausgelöst zu haben (Zwar mit einem anderen Verstärker, weil Aluminiumhydroxid nicht potent genug war), ist dass für mich am ehesten das Zeug, was nicht in Körper gehört!
Es ist natürlich immer eine persönliche Entscheidung, aber ich finde DASS man sich impfen lässt viele wichtiger als WOMIT man sich impfen lässt, warten ist für mich immer die Schlechteste aller Optionen. Und bei über 6 Milliarden Covid Impfungen weltweit, zieht für mich das Argument, der Impfstoff sei nicht genug erprobt auch nicht mehr!
Folgend noch ein Link, in dem das Impfen unter Myelomtherapie nochmal angesprochen wird.
gmmg.info/covid-19-impfung/
Liebe Grüße
Michael