Hallo Eva,
man sagte mir, wenn beide in die gleiche Richtung bewegen, wie ja bei Deinem Mann es war, dann ist von einer "normalen" Reaktion auf die Impfung auszugehen, die sich nach ein bis zwei Monaten wieder normalisieren sollte.
Die Deutsche Gesellschaft der Hämatologen DGHO hat es zur Kenntnis genommen, kann aber bei den wenigen, die sich gemeldet haben leider nicht tätig werden.
In Würzburg sagte mir ein Oberarzt, er würde die Frage im März mit nach Amerika nehmen zum zum internationalen Myelomaworkshop "Myeloma2022" in Arizona.
Dort wurde aber von keinen erkennbaren Zusammenhängen berichtet. Er selbst sagte mir, man könne es sicher im Einzelfall nicht ausschließen, aber bisher gäbe es dafür keinen Anhaltspunkt und die Masse an Myelompatienten und auch an geimpften müssten mehr Auffälligkeiten zeigen.
Ich würde jedem raten, den Termin der Impfungen zu notieren und mit den Blutwerten, die zeitnah dazu gemacht wurde zu vergleichen, es dort auch zu notieren. Auch den behandelnden Arzt vom Zeitpunkt der Impfung in Kenntnis zu setzen. Das Problem bei der Erfassung wird sein, dass der Hämatologe ja oft nicht weiß, wann der Patient geimpft wurde und dieses auch nicht erfasst. Wichtig dabei ist es sicher auch, zu notieren, ob die Impfung vielleicht in einen beginnenden Progress hinein gemacht wurde und wie sich die Werte danach verhalten haben.
Brian G.M. Duri von der" international Myeloma Foundation" USA, hatte im letzten Jahr empfohlen, nach der Impfung mindestens drei Monate lang engmaschig die Myelomwerte zu kontrollieren. Er hatte aber auch klar zur Impfung geraten.
Liebe Grüße
Ma