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sabine91 antwortete auf Dexamethason und andere Geschichten
20 Juni 2010 20:51
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    20 Juni 2010
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Nun bin ich angemeldet und informiere mich weiter, danke für den Hinweis !Ich wünsche allen einen guten Wochenstart

Sabine

CuMMinhoefer antwortete auf Dexamethason und andere Geschichten
20 Juni 2010 18:19
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    24 Oktober 2009
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Hallo Sabine,
dann will ich auch `mal meinen Senf dazu geben:
(Dass Du Joseph nicht direkt an-mailen konntest, liegt daran, dass Du Dich dafür erst "richtig" anmelden musst - als "Gast" kann man nicht senden.)
Also meine Dexa-Erfahrungen: Wegen arger Knochenschmerzen 5 Tage 40mg - und ich verlebte ein wunderschönes Weihnachtsfest (2008) - übertrieben: Überall waren rosa Elefanten.
2009 Velcade und 20 mg Dexa (auch mittags bis nachmittags gespritzt): Dicke Beine, aber sonst keine Nebenwirkungen (Da widerspricht meine Frau! Sie meint, unter Dexa wäre ich so fürchterlich "motiviert" gewesen!) - später Adriblastin (gespritzt) und 20mg Dexa (morgens als Pille) - auch hier fühlte ich mich (außer wieder den Wasser-Einlagerungen in den Beinen) pudelwohl.

Es ist halt so: Jeder Patient reagiert auf die Medikamente anders (zB bei mir auch: Velcade half überhaupt nicht). Vergleiche sind da schwierig. Natürlich sollte der Patient wissen, dass er unter einer Nebenwirkung eines Medikamentes zu leiden hat und NICHT etwa unter einer (neuen) Krankheit. Aber er sollte sich auch nicht verrückt machen (vor allem sehe ich Beipackzettel auch als gefährlich an, weil dort ALLES stehen muss, was jemals als Nebenwirkung vorgekommen ist). Lass Dich nicht verrückt machen - und mache es selbst auch nicht!

Und schließlich zu HD und SZT: Schau `mal oben links unter Therapien - Erfahrungsberichte (und/oder schreibe PM - nach Anmeldung).
Einen schönen Sonntagabend noch und
liebe Grüße aus Berlin auf den Brocken!
Matthias
Weil es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, fröhlich zu sein. (nach Voltaire)

Weil es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen fröhlich zu sein.

Almish antwortete auf Dexamethason und andere Geschichten
20 Juni 2010 18:02
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Liebe Sabine,
danke für deine Antwort. Mein Freund, der mir die Kerne geschenkt hat ist Professor für Chemie und seine Frau Onkologin. Ich nehme nur einen Kern pro Tag und bekomme übermorgen meine aktuellen Blutergebnisse. Ganz ehrlich, ich erwarte mir keinerlei Wirkung, da ich schon Grüntee, Enzyme etc. zu mir genommen habe und meine Werte auf und ab gehen, unabhängig davon. Ich esse jetzt noch die 10 letzten Kerne, und gut is. Danke aber für deine Antwort. Bisher bin ich noch nicht behandelt worden, kann also noch wild experimentieren:-)
Gruss Marion

Kopf hoch, Nase in den Wind
Das Leben stinkt
Sterben kann gar nicht so schlimm sein, sonst täten es nicht so viele

Kuddel57 antwortete auf Dexamethason und andere Geschichten
20 Juni 2010 16:50
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Sabine,

Beipackzettel lese ich nicht mehr, die Schrift kann ich meist nicht entziffern und die Aussagen machen mich krank. 8)
Aber im Ernst, die gewünschte Wirkung eines Mittels kann fast immer auch Gegenteilig sein. Ein Medikament gegen Übelkeit kann Übelkeit verursachen.
Besser scheint es mir, all dies im Detail nicht zu kennen und auf die Wirkung jener Medizin zu hoffen, die wir nicht entbehren können.

LG

Jürgen

20 Juni 2010 15:46
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Liebe Marion,

ich erhielt dieses Präparat aus Aprikosenkerne hochdosiert per Infusion, d.h. die Dosis wurde gesteigert. Zunächst 3 mg und später 12 mg. Ich habe viel darüber gelesen und versucht die chemischen Abläufe zu verstehen. Blausäure wird im Körper nicht so freigesetzt, dass gesunde Zellen geschädigt werden, doch soll es defekte Zellen angreifen. Wie das genau geht, habe ich völlig vergessen......Für mich war es vor Beginn dieser Therapie plausibel. Ich fühlte mich durch diese Infusionen nicht schlechter als zuvor, doch dann wurden meine Werte trotz dieser Infusionen immer schlechter.Ich fühlte mich so mies wie niemals zuvor, hatte wahnsinnige Schmerzen und konnte weder essen noch trinken. Gib doch mal im Internet bei google die entsprechenden Begriffe ein und du wirst Erfahrungsberichte finden, die nicht nur von Spinnern geschrieben wurden. Bei mir hat es jedenfalls nicht funktioniert, vielleicht auch, weil mein Rezidiv schon erhebliche Formen angenommen hatte.
Dieser Arzt sagte mir mal, das Medikament Thalidomit habe nicht die Nebenwirkungen wie manch andere. Die Patienten seien zwar müde , aber andere gravierenden Begleiterscheinungen habe es nicht. Vielleicht gelingt diese Therapie ( Bittermandelkonzentrat), wenn man sie mit Zytost. kombiniert. Versuche dich umfassend zu informieren und du wirst dabei den Streit zwischen Schulmedizin und alternativen Behandlungsweisen sehen. Du erfährst, wie Studien funktionieren und vieles mehr. Allerdings bin ich jetzt so versorgt , dass ich an weitere Methoden nicht denken möchte. Ich bin damit in meiner Situation hart auf die Nase gefallen und das ist nicht wiederholbar. Ich wünsche dir ein sicheres Gespür für eine effektive Behandlung und drücke dir dabei fest die Daumen

Viele Grüße

Sabine


20 Juni 2010 15:12
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Hallo Ihr Lieben,

möchte euch bei der Gelegenheit danke sagen ! Ich find es klasse, das Bemühen eines jeden so wohltuend zu erleben.

Kontrollverlust, ja das fühlt sich so an. Torkeln beim Gehen usw.
Ich bekomme die Infusionen meist gegen 15 Uhr. Von 40 mg auf 20 mg
reduziert, soll es nun weitergehen. Vielleicht sollte ich auch auf die orale Gabe umstellen und dann nach weiterer Unverträglichkeit noch mehr reduzieren, wie du es gemacht hast Jürgen.
Was ich nun gar nicht verstehe , liest man den Beipackzettel dann stehen dort als Nebenwirkung Knochenabbau wie bei einer Osteop., Muskelabbau oder Verhinderung des Neuaufbaus, Erhöhung des Hirndrucks, Übelkeit, etc. Ich hörte allerdings in der Klinik und dem niedergelassenen Onkol., dass gerade diese Nebenwirkungen , Symptome durch Dexam. reduziert werden sollen. Da frag ich mich,...was denn nun ?????
:( Viele Grüße

Sabine