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24 Juli 2021 22:51 - 24 Juli 2021 23:08
  • LoisLane
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    02 August 2026
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miregal schrieb: Soweit ich das verstanden habe , kommen die Mutationen nicht von der Behandlung, sondern passieren zufällig. Je höher die Tumorlast, umso wahrscheinlicher ist eine weitere Mutation (statistisch gesehen). Deshalb weeden die Medikamente mit der Zeit auch nicht mehr wirksam, wil nur Zellen übrigbleiben, die sich trotz Behanlung weiter teilen können


In den Abstracts von asco 2021 lese ich gerade

All the doctors seemed to agree that while bispecific therapies require further study, CAR T-cell therapies are very promising and are now becoming commercially available.
Four-Drug Versus Three-Drug Combination Therapies


They also address the issue of second primary malignancies that may result from autologous stem cell transplants.
"They also address the issue of second primary malignancies that may result from autologous stem cell transplants. "
www.myeloma.org/videos/imwg-conference-series-asco-2021

Auch bedenkenswert, neben den neuen Mutationen durch die Transplantation (die mein Mann ja notfalls tatsächlich auch benötigen wir, insofern: Halleluja dass es diese Möglichkeit gibt, auch wenn ich hoffe, dass sie nicht zum Zuge kommen muss)


Ich frage mich aber, wie der Unterschied zwischen den 56 progressionsfreien Monaten in der MAIA III und den 46 Monaten in der Pollux Studie zu verstehen sind. bei beiden Studien geht es doch um die Kombination DARA plus Revlimid plus Dexamethason.

Ein knappes Jahr Unterschied in der progressionsfreien Zeit, bei gleichen Voraussetzungen und Maia III hat 99% ü65 Teilnehmende. Das finde ich schon interessant. Warum war die Ergebnisse in der pollux Studie so unterschiedlich?
Letzte Änderung: 24 Juli 2021 23:08 von LoisLane.

24 Juli 2021 12:35 - 24 Juli 2021 12:40
  • miregal
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Zur eigentlichen Frage des TE gibt es nächste Woche aus den USA ein interessantes Webinar, wo es u.A um die Vierfachtherapien mit Dara geht.
www.myeloma.org/videos/best-2021-asco-eha-webinar
Letzte Änderung: 24 Juli 2021 12:40 von miregal.

  • Triple M
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Hallo miregal,

es ist zwar richtig, dass im Transplantat regelmäßig Myelomzellen verbleiben, die dann nach der HD wieder mit zurückgegeben werden.

Das größere Problem ist jedoch die Tatsache, dass die HD Chemo gerade nicht alle Krebszellen ausmerzt. Sonst wäre man nach überstandener allo Transplantation in jedem Fall geheilt (ist man leider nicht, denn auch hierbei gibt es erhebliche Rückfallquoten).

Schau mal hier (insbesondere den 2. Absatz der conclusion)… Artikel ist nicht mehr ganz taufrisch, aber insoweit wohl noch aktuell.

www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1083879110004660

Das Problem ist halt, dass auch MRD-negativ ja nicht bedeutet, dass da nix mehr ist, sondern nur dass die vorhandenen (zunächst wenigen) Krebszellen selbst mit den heutigen Methoden (noch) nicht nachweisbar ist….

Viele Grüße
Triple M

n = 1

  • miregal
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Nach der Hochdosischemo bleiben keine Stammzellen und Myelomzellen zurück. Das Wiederaufllammen kommt m.W. aus der autologen Zellsammluing, die nicht zu 100% von Krebszellen gereinigt werden kann. Also wenn die Alkylantien den Krebs noch anfeuern würden, wäre das wie Feuer löschen mit Benzin. Das Sekundärrisiko ist für manche Behandlungen allerdings gegeben , aber sehr gering (2-5%).

  • LoisLane
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miregal schrieb: Soweit ich das verstanden habe , kommen die Mutationen nicht von der Behandlung, sondern passieren zufällig. Je höher die Tumorlast, umso wahrscheinlicher ist eine weitere Mutation (statistisch gesehen). Deshalb weeden die Medikamente mit der Zeit auch nicht mehr wirksam, wil nur Zellen übrigbleiben, die sich trotz Behanlung weiter teilen können


Im Rahmen der ersten Auseinandersetzung mit der Transplantation
hatte ich (ich meine ASH 2020) gehört, dass eine Studie mit Dana Farber (Harvard) sich die Genveränderungen im Myelomen angeschaut hatten, vor und nach der Transplantation und feststellen mussten, dass nach der Transplantation 6000-fach (ich bin zu den Zahlen total unsicher, es kann auch weniger gewesen sein), in jedem Fall aber Unmengen mehr Genveränderungen/Mutationen nachweisbar waren. Damals ging es um die Neubewertung von Transplantation und die Verzögerung von Transplantation


Ich finde die Studie/ die Unterlage dazu nicht, allerdings hatte ich zu der Zeit die Audiodatei des Docs gepostet, der davon berichtet hatte

multiplemyelomahub.com/medical-informati...-era-of-novel-agents

Vielleicht kennt ja jemand die zugrunde liegende Studie rund um die Genveränderungen vor und nach der Transplantation?

Bei mir ist hängen geblieben(und ich bin Laie ohne Plan aber mit Viel Sorge): je mehr Chemo, desto aggressiver die Reaktion.

Ich finde den Gedanken, dass sich die Myelome gegenseitig in Schacht halten (las ich hier im Forum irgendwo) dabei auch nachvollziehbar. Gerade was die explodierenden Zahlen nach der CAR-T Behandlung in den ersten Fällen aus Würzburg angeht. Aber letztlich nützt es ja wenig wenn keine andere Option mehr da ist, ist keine da.

23 Juli 2021 21:54
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Hallo Miregal,
Das stimmt so nur teilweise es hängt auch ein wenig davon ab welchen Kariotyp deine Zelle hat so sind Hyperdiploide (mehr als 46 Chromosomenpaare) Klone und auch Pseudodyploide (46 Chromosomen) Klone stabiler wo hingegen Hypodiploide Klone (weniger als 46 Chromosomen) eher zu Veränderungen unter Zytostatika neigen.

Mfg Matthias

"Am Ende ist alles gut, nur davor ist manchmal echt Scheiße"