Hallo, miregal,
ich danke Dir sehr, für die Mühe, die Du Dir gemacht hast, um Empfehlungen für unsere Situation zu geben.
Wenn ich so sehe, was ihr so alles für Therapien habt, schwirrt mir echt der Kopf.
Mir scheintes fast so, dass die uns behandelnden Ärzte sehr konventionell eingestellt sind. Außer Velcade und Revlimid bekommt/bekam mein Mann eher die altbekannten Mittel. Fakt ist jedoch, dass mein Mann auf die VCD- Induktion sehr gut und kontinuierlich angesprochen hat. Ich habe ein Datenblatt angelegt, in dem ich an Hand der Laborberichte, die Entwicklung der Werte im Auge behalte. Sie sind stetig besser werdend von Anfang an.
Nach der Stammzelltransplantation wurde keine Konsolidierung gemacht, sondern nach 3 Monaten die Erhaltung mit Revlimid angesetzt. Ich muss wirklich mal nachfragen, weshalb Revlimid zur Erhaltung und nicht Velcade, welches bei Hochrisikogenetik besser sein soll. Ich vermute allerdings, dass ich die Antwort kenne. Er erhielt 6 Zyklen Induktionschemo bei dem bereits Velcade enthalten war.............
Übrigens hat mein Mann das Thema, dass er nach der Stammzelltransplantation plötzlich oligoklonale Bande entwickelt und die bisher unbeteiligte Leichtkette steigt. Der Quotient ist dabei im Normbereich. Es sieht so aus als ob ein Einpendeln statt findet. Was auch interessant ist, dass sich alle Immunglobuline in ihre Normbereiche eingependelt haben,- also auch die ursprünglich verdrängten). Es sieht also sehr hoffnungsvoll aus. Wobei uns bewusst ist, wie trügerisch diese Hoffnung sein kann....viel Spielraum ist bei Hochrisikogenetik, nach Datenlage, eben nicht... ... und er hat ja nun wirklich fast alles eingesammelt, was es an Risikogenetik gibt. Ist nun die Entwicklung der oligoklonalen Bande auch von Vorteil bei seiner Genetik? Dazu gibt es wahrscheinlich wieder noch keine Erkenntnisse, dass das auch für diese Subgruppe zutrifft.....Wir müssen also sehen, was daraus wird.
Danke nochmal und lieber Gruß- Eva