Hallo Emi,
schön, dass Du uns von Euren Erfahrungen mit COVID unter Revlimid berichtet hast. Das nimmt ein wenig Druck aus der Angst, die ja alle Myelompatienten täglich seit der Pandemie mit sich herumtragen. Auch Dein Bericht über die lange krankheitsfreie Zeit ist sehr erfreulich.
Eine Anmerkung zum negativen Covid Test der Familienmitglieder habe ich allerdings: Wenn die Infektion schon einige Tage zurück liegt, kann es sein, dass beim Test im Rachen nichts mehr festgestellt wird. Das bedeutet nicht, das Du oder die Kinder es nicht gehabt haben! Es kann sein, dass bei Euch im Rachenbereich einfach nicht mehr genug Virenlast vorhanden war oder die Stäbchen bei den Kindern nicht weit genug im Hals eingeführt wurden. Für falsch negative Tests gibt es leider viele Ursachen!
Vorsicht ist nach wie vor geboten.
Zum Revlimid: In Würzburg sagte man mir schon im Sommer, dass man vermutet, dass durch die Revlimid Einnahme (wie auch durch andere Immunsystem drückende Substanzen) die gefürchtete überschießende Immunreaktion bei einer Coviderkrankung ausbleiben kann.
Gut, dass es Deinem Mann trotz positivem Test soweit gut geht

. Ich drücke fest die Daumen, dass es so bleibt. Es freut mich sehr, dass sein MM so gut unter Kontrolle ist. Weiterhin alles Gute für Euch!
Liebe Grüße
Ma