Na gut, fairerweise ist die Studienlage zu Cannabis und CED wohl auch nicht ausreichend, um den Einsatz zu rechtfertigen. Hinzu kommt, dass es auch in den Leitlinien wohl nicht wirklich erwähnt wird. Da will sich auch keiner aus dem Fenster lehnen und es mal eben verschreiben. Dann muss er das vllt. sogar der Krankenkasse erklären? Außerdem muss er sich die Frage stellen, wenn er es verschreibt, ob es mit Glucorticoiden, Biologika, Mesalamine, Aza und sonstigen Medikamenten interagiert? Wahrscheinlich nicht, denn ich bezweifle dass es dazu Studien viele Studien gibt. Das heißt, er müsste vielleicht die Standardmedikamente absetzen, was also auch wieder ein Risiko ist. Also selbst wenn ein Arzt denkt, Cannabis (oder auch nur CBD) wäre einen Versuch Wert, ist ihm das einfach zu viel Stress letzten Endes.