Zum Hauptinhalt springen
miregal antwortete auf Resterkrankung
21 Jan. 2021 13:18 - 21 Jan. 2021 13:21
  • miregal
  • Offline
  • 1021 Beiträge seit
    17 Mai 2019
Mehr
Also eine Resterkrankung hat wohl so gut wie jeder, sonst wären wir nach der Hochdosis ja dauerhaft geheilt, was aber nur einem sehr geringen Prozentsatz zu Teil wird.
Vermutlich meint dein Doktor eine messbare Resterkrankung. Diese kann im einfachsten Fall eine serologische CR, oder eine Knochenmarkuntersuchung oder einem PET-CT bestehen. Die minimale nachweisbare Resterkrankung durch NGS sequencing des Konchenmarks liegt bei eta 10^-5 bis 10^-6. Bei rund einer Milliarde Knochenmarkzellen können also trotz negativem Befund noch Tausende Krebszellen unerkannt im Körper schlummern. Deshalb wird seit geraumer Zeit die Erhaltungstherapie oder auch eine Konsolidierungstherapie trotz CR durchgeführt. Die 2. SZT wird bei Risikokonstellation gemacht, um ein Wiederaufflammen besonders agressiver Krebszellen zu minimieren, weil gegen die hilft die SZT am Besten. Bei Standardrisiko genügt es jedoch oft, eine CR herbeizuführen und Revlimid in der Dauertherapie zu geben. Verträgt man kein Revlimid, gibt es noch Ixazomib als Alternative. Mit der Erhaltung kann das Wiederaufflammen um ca. weitere 2 Jahre verzögert werden. Eine SZT hilft gegen schnell wachsende Zellen, eine stabile Erkrankung ohne Progress und genetisch geringem Risiko wäre da also kontraproduktiv.
Letzte Änderung: 21 Jan. 2021 13:21 von miregal.

Landos antwortete auf Resterkrankung
21 Jan. 2021 10:51
  • Landos
  • Offline
  • 142 Beiträge seit
    29 Juni 2020
Mehr
Liebe Silvi,
Nach der HD , wat der IgG wert bei 397mg, (400-1600 mg) zur Zeit steht mein IgG wert bei 1123 also im norm Bereich.


Lg.
Marion

Silvi511 antwortete auf Resterkrankung
20 Jan. 2021 22:06
  • Silvi511
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    01 August 2026
Mehr
Hallo Marion ...

lieben Dank für die Rückmeldung. Hattest Du denn nach der HD ne CR? Oder gab es eine Resterkrankung?

Liebe Grüße Silvi

Landos antwortete auf Resterkrankung
20 Jan. 2021 20:55
  • Landos
  • Offline
  • 142 Beiträge seit
    29 Juni 2020
Mehr
Hallo silvi,
Ich habe die gleiche Erfahrung wie du nach der hochDosis mit Stammzellen Rückgabe. gemacht Ich bekam auch eine schwere Lungenentzündung und einen Pilz in der Lunge. Ich lag drei Monate im Krankenhaus in Isolation. ( das war 2018)
Die Ärzte haben dann davon Abstand genommen eine zweite Hochdosis zu machen, ihnen war das Risiko zu groß. Ich ging danach in die AHB , danach begann die Erhaltungstherapie mit Revlimid. Nach einen halben Jahr habe ich mit Rücksprache des onkologen die Erhaltungstherapie wegen starken Nebenwirkungen beendet. Meine Werte sind weiterhin stabil und ich bekomme alle 8 Wochen Zometa und weiterhin blutkontrolle alle 8 Wochen.

Alle gute von
Marion

Resterkrankung wurde erstellt von Silvi511
20 Jan. 2021 18:35
  • Silvi511
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    01 August 2026
Mehr
Hallo Ihr ...

habe seit 2,5 Monaten die Hochdosis mit Transplantation hinter mir ... die Frage steht im Raum ob noch ein Teil Resterkrankung übrig ist. Zur Debatte steht dann die Eine erneute Hochdosis mit Transplantation... das wird sich natürlich erst jetzt in drei Wochen nach der großen Untersuchung zeigen aber da ich vor der Hochdosis nicht in Komplettremission war besteht die Möglichkeit einer Resterkrankung. Da ich aber nach Hochdosis eine schwere Lungenentzündung hatte und ebenfalls einen Pilz in der Lunge denken die Ärzte das es wohl besser wäre von einer erneuten Hochdosis Abstand zu nehmen und mit einer Erhaltung weiter zu machen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Bin um jeden Erfahrungsbericht dankbar ... liebe Grüße Silvi