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UndineD. antwortete auf Cannabis
12 Jan. 2021 10:00 - 12 Jan. 2021 10:01
  • UndineD.
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    01 August 2026
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Liebe Sabine, dir hatte ich privat geantwortet,
liebe Jessi, setzt euch durch, die Ärzte haben kaum Bedenken harte Mittel zu verordnen, Cannabis hat richtig verabreicht längst nicht die Risiken u. NW!
L.G.
Undine
Letzte Änderung: 12 Jan. 2021 10:01 von UndineD..

Jessie antwortete auf Cannabis
11 Jan. 2021 16:54
  • Jessie
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    24 August 2018
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Lieber Jo, liebe Undine,

ich komme leider erst heute dazu mich für eure Antworten und Erfahrungen zum Cannabis zu bedanken!
Meine Mutti wird sich mit diesen Tipps/Infos nun nochmal mit der Schmerzärztin beraten. Sie hat halt bedenken, weil meine Mutti schon 80 Jahre ist und es dann ihrer Meinung nach eher zu Komplikationen kommen kann.
Mal schauen...

Herzliche Grüße und nur das beste wünscht euch
Jessie

Andrea3b antwortete auf Cannabis
08 Jan. 2021 20:48
  • Andrea3b
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    01 August 2026
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Einen angenehmen Abend zusammen!

Heute hat mein Mann die Genehmigung von der Krankenkasse erhalten für eine Behandlung mit Cannabioniden. Seine enormen Schmerzen sind nach 15 Jahren Dauerbehandlung mit den gängigen Mitteln nicht mehr zu beeindrucken. Wir hoffen sehr auf THC und Co.
Lb Undine, könntest du uns einen Tipp / Empfehlung geben für ein aus deiner Sicht gutes wirksames Cannabisprodukt? Der Onkologe wird ein Rezept ausstellen, aber er ist kein ausgesprochener Schmerztherapeut. Ich denke an Dronabinol (THC) - doch welcher Dosierungen sind bewährt? Mein Mann sollte keine Kapseln erhalten da er kaum noch Schlucken kann durch seine massive AL Amyloidose. Danke also für jeden Hinweis - und natürlich werden wir berichten!

Liebe Grüsse, Sabine und Jo

UndineD. antwortete auf Cannabis
05 Jan. 2021 17:56 - 05 Jan. 2021 17:58
  • UndineD.
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    01 August 2026
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Liebe Jessi,
ich schließe mich der Aussage von Jo an.
Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass es mir geholfen hat OHNE NW, wo viele andere Mittel versagt oder nicht ausgereicht haben.
Tilidin hat bei mir gar nichts gebracht.
Dronabinol Öl bekomme ich auf Kassenrezept von meiner Onkologin. Es ist Muskel- entspannend u. macht ein wenig müde. Einmal bin ich eine Woche ohne verreist u. hatte da viel mehr Schmerzen als sonst u. schlief schlecht. Keiner meiner Ärzte hat Bedenken wegen Unverträglichkeiten.
Ich bin damit zu keiner Zeit berauscht, auch sonst keinerlei psychische Veränderungen.
Ärztliche Bedenken diesbezüglich sind mir unverständlich, wo andererseits keine Hemmungen bestehen wenig wirksame Mittel mit teils heftigen NW zu verordnen und einem alten Menschen eben diese Schmerzen zuzumuten.
Ich bin zwar nicht 80, aber ich weiß nicht, warum man Cannabis da nicht nehmen sollte.
Es ist wohl so, dass es hier noch verteufelt wurde, als man in anderen Ländern längst gute Erfolge damit hatte. Nun ist es seit einiger Zeit erlaubt, aber die Mehrheit der ärztlichen Zunft scheint noch mal Jahrzehnte zu brauchen, bis sie sich durchringt das zu verordnen.
Mein Rat: Ich würde es versuchen. Wenn ein Arzt sich massiv weigert gibt es andere Fachärzte. Wir mussten es bei der KK beantragen u. begründen.
Es ist nicht so, dass man damit absolut schmerzfrei ist, aber wenn es eine gewisse Linderung bringt, ist einem doch schon geholfen.
:-) Mein Schmerztherapeut sagte einmal: Schmerzfrei ist man in Vollnarkose oder 6 Fuß unter der Erde! :-)
Wünsche viel Erfolg bei der Schmerzbekämpfung u. bei den Ärzten!
L.G.
Undine
Letzte Änderung: 05 Jan. 2021 17:58 von UndineD..

Jo antwortete auf Cannabis
05 Jan. 2021 16:55
  • Jo
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    01 August 2026
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Liebe Jessi,
Cannabis als Alternative in der Schmerztherapie scheint teilweise genial zu funktionieren aber leider immer noch selten in die Anwendung zu kommen. Ich selbst hätte es im Nachhinein viel lieber als die starken Opiate gehabt, von denen ich furchtbar unter Verstopfung litt. Eine Bekannte mit schmerzhaftem Muskelsarkom und starken Neuropathien berichtete mir von großartigen Erfahrungen mit Cannabis ohne Verstopfung . Bei welchen Patienten eine Cannabisanwendung sinnvoll ist, sollte ein Arzt entscheiden, der viel Erfahrung mir Cannabis- Applikationen hat. Es gibt sicher auch THC-reduzierte Präparate, aber leider nicht viele Ärzte, die sich wirklich in der Schmerztherapie damit auskennen, da Cannabis- immer noch - und das ganz zu Unrecht- einen so schlechten Ruf als Droge hat. So werden bei starken Schmerzen und Neuropathien in der Regel zwar Opiate aber selten Cannabispräparate verschrieben. Eine individuelle Schmerztherapie, die auch andere Wege geht, ist immer zu empfehlen, wenn sie helfen I! Mit weniger Schmerzen steigt die Lebensqualität!

Besonders mit betagten Patienten würde ich aber keine Selbstversuche empfehlen, sondern die Anwendung unter ärztlicher Kontrolle durchführen ! Ich wünsche gute Besserung Jo

Cannabis wurde erstellt von Jessie
05 Jan. 2021 13:19
  • Jessie
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    24 August 2018
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Ihr Lieben,
erst einmal wünsche ich allen ein zufriedenes, glückliches und vor allen Dingen gesundes neues Jahr. Möge es in vielerlei Hinsicht besser werden als das vergangene und mögen möglichst alle Therapien gut abschlagen und euch lange beschwerdefreiheit bringen.

Eine Frage zu meiner 80jährigen Mutti.
Derzeit bekommt sie nur alle 4 Wochen Privigen. Die Werte werden allerdings leider wieder schlechter und es wird über eine neue Therapie nachgedacht, z.B.: Revlimid.
Aber die Frage ist gerade eine andere. Sie leiderem schon Jahre unter sehr starken Rückenschmerzen. Wurde auch schon wegen einer Spinalkanalstenose operiert. Seit langem schon kann sie kaum länger als ein paar Minuten am Stück gehen. Sie leidet schon sehr.
Nun hat der Orthopäde vorgeschlagen das Tilidin zu reduzieren und Cannabis zu versuchen.

Ihre Schmerzärztin hingegen sträubt sich hier sehr und rät davon ab, da es in ihrem Alter durch die berauschende Wirkung doch zu unerwünschten Wirkungen kommen könnte.
Habt ihr hier Erfahrungen mit Cannabis im Alter? Und ist es überhaupt ergänzend beim Myelom erlaubt?
Oder macht auch ein Versuch mit THC freiem CBD Öl Sinn?
Ich wünschte so, dass meine Mutti ein bisschen schmerzbefreiter Leben dürfte! Die Krankheit ist schon so einschränkend genug und dann noch diese chronischen starken Schmerzen. So bleibt kaum noch Lebensfreude und Qualität übrig.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir hierzu eure Erfahrungen mit dem medizinischen Cannabis gerade auch im hohen Alter mitteilen könntet und ob es überhaupt mit dem Myelom vereinbar ist.
Ihren Onkologen wird sie selbstverständlich hierzu beim nächsten Termin befragen.

Habt vielen lieben Dank und seid herzlich gegrüßt
Jessie