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21 Aug. 2020 13:54
  • Karsten
  • Offline
  • 482 Beiträge seit
    22 April 2010
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Hallo Pistazie,
das was Jo schreibt, ist ja im Prinzip richtig. Aber trotz aller Behandlungen mit Gel etc. kann es zu Entzündungen kommen.
Geh in die Zahnchirurgie und lass dich dort deswegen behandeln. Dort wird man in deinem Fall eine Platte anfertigen, die nach dem verschliessen/zunähen der Wunde, diese vollkommen abdichtet und absolut keimfrei hält. (ähnlich einer Miniplastschiene, die viele Menschen zum Schutz vor Abnutzung/abbrechen der Zähne durch knirschen in der Nacht tragen)
Nach ca. 8 Tagen wird man die wieder rausnehmen und gleichzeitig die Fäden ziehen.

Gruß und alles Gute
Karsten

21 Aug. 2020 00:10
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    01 August 2026
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Liebe Pistazie
Hier auf dem Forum liegen sehr viele Infos über die Bisfosphonatbehandlung. Es ist ein großer Unterschied, wann im Verlauf das gegeben wird. Meines Wissens wird die Behandlung derselben nach Zahnbehandlung gestoppt, am Besten auch einleitend. Ich hatte im Februar eine Wurzelbehandlung mit 3 Monaten Pause von Zometa hinterher. Da die Wurzelbehandlung nicht auf einmal durchgezogen werden konnte, hatte ich jeweils Antibiotikakuren.

www.myelom.org/grundlagen/begleiterkrankungen/knochen.html

Viel Glück

20 Aug. 2020 19:19
  • Jo
  • 0 Beiträge seit
    01 August 2026
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Hallo Pistazie,
per se ist das Zahneziehen nicht das Problem, sondern ein Bakterieneintrag in die Wunde beim Heilungsprozess. Da kann man vorbeugen und auf absolute Mundhegiene achten, dann entstehen auch keine Nekrosen! Für die, die das nicht gewährleisten können, empfiehlt der Zahnarzt oft eine orale Antibiotikaprophylaxe. Ich persönlich finde das keine optimale Lösung, gerade für unsere Darmflora. Ich empfehle neben Zwischenraumzahnbürsten und intensive Zahnreinigung eine Nachbehandlung mit der Zahnbürste rund um den Zahn mit Chlorhexamed-Gel oder flüssig. Der Zahnarzt kann nach dem Zahneziehen noch lokal den Zahn mit Antibiotikatinktur abtupfen. Nach dem Zahnarztbesuch nach jedem Essen die intensive Reinigung und Nachbehandlung mit Chlorhexal-Gel noch 14 Tage fortsetzen, dann kann keine Paradontitis und auch keine Nekrosen entstehen. LG Jo

Chemotherapie MM; Zometa und Zähne ziehen wurde erstellt von Pistazie
20 Aug. 2020 17:09
  • Pistazie
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    01 August 2026
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Hallo zusammen,
ich beginne morgen den 3. Zyklus der Ind.therapie, hatte vor Beginn der Chemo die Zähne sanieren lassen.
Nun ist mir bei einem wurzelbehandelten Zahn letzte woche die Füllung raus gebrochen. Kieferchirurg empfiehlt mir die Entfernung. Ich bin auch fast dafür, weil ich evtl. auftretende Probleme im weiteren Verlauf der Chemo verhindern möchte.
Onkologe überlässt ihm die Verantwortung bezügl. Zometa Gabe, ich will nun in der Pause den Zahn ziehen lassen.
Hat jmd. Erfahrungswerte?

Danke im voraus
Viele Grüße Pistazie