Hallo Rudi,
du hast Recht, dass der Patient im Rückfall erst Rd bekommen hat (also keine Erhaltungstherapie).
Mir scheint es aber so, als würde eine Revlimid Erhaltung (unabhängig von CR oder nicht UND unabhängig von auto oder allo) immer mehr in den Fokus der Wissenschaft rücken.
Ich bin wirklich mal gespannt ob dies auch einen positiven Einfluss auf das Gesamtüberleben hat. Das die Krankheit erst wieder später ausbricht, wenn man Revlimid länger gibt finde ich nicht unbedingt aussergewöhnlich. Die Frage ist wie gut spricht man dann nochmals auf Revlimid an, wenn man dies bereits in der Erhaltungstherapie hatte...
Das man im Rückfall ggf. dauerhaft Revlimid gibt, bis die Krankheit ausbricht verstehe ich hingegen schon, da es scheinbar "einfacher" zu sein scheint das Myelom zu kontrollieren als in eine Remission zu bringen... Was ich mich daher auch konkret Frage: Warum macht man die Erhaltungstherapie nach auto/allo nicht so lange bis entweder die Nebenwirkungen zu stark sind oder die Krankheit ausbricht ???!