Bei mir lief Dara nahezu 8 Std. Dafür wurden extra die Praxistage mit den langen Öffnungszeiten reserviert. Ich hatte davor eigentlich kaum Bedenken, war froh, eine Alternative zu Chemos/ üblichen Therapien zu bekommen. Obwohl ich allgemein Medis schlecht vertrage, oft über reagiere, hatte ich mit Dara kaum Probleme. Beim ersten Mal etwas Luftnot, darauf wurde sofort abgeschaltet, nochmals Kortison gegeben und wieder gestartet. Aus meiner Erfahrung: Weniger Probleme wenn es ganz langsam lief, genau wie Zometa bei mir auch 2-3 Std laufen muss, dann hatte ich weniger NW. Den Dara-Tag habe ich auf Grund der Neben- Medis ohnehin fast verschlafen, hatte meine Hörbücher laufen, aber wenig mitbekommen. Im Verlauf der Therapie setzte dann Luftnot am Abend NACH der Therapie ein. Dem wurde abgeholfen mit einer weiteren Kortison- Tablette nach der Infusion.
Trotz allem, aus meiner Sicht wenig Probleme im Vergleich zu allen anderen Therapien. Das sagten übrigens auch Mitpatienten. Ich habe in der ganzen Zeit keine nennenswerten Zwischenfälle dabei (mit) erlebt. Ich würde es wieder nehmen, nur leider wirkte es nach einiger Zeit nicht mehr.Klar, es ist bei jedem anders, aber ich meine, es ist nichts, wovor man sich so fürchten muss.
Bei mir liegt das nun 2 Jahre zurück, inzwischen gibt es subkutane Gaben. Dazu weiß ich nichts, denke nur, damit hat man die ganze Ladung auf einmal. Da ist nichts mit langsamer Gabe oder erst mal wieder abstellen....habe da gemischte Gedanken. Es kommt ja nicht nur auf Bequemlichkeit u. einfache Handhabung an, sondern dass man es möglichst gut verträgt- und es gut wirkt. Das sind bei Dara Mono 29%.
Wünsche dir, dass du dazu gehörst. Es wird schon gutgehen!
L.G.
Undine