Hallo,
die Vorstellung in Würzburg ist bereits erfolgt. Ich war bei dem Gespräch dabei.
Zum einen ist es so, dass Prof. Einsele für die Allogene das Mortalitätsrisiko deutlich geringer einschätzt als Basel. Im Gegenzug seien die Optionen die Peter zu Hause empfohlen werden tatsächlich wenig erfolgsversprechend. Außerdem gäbe es in Würzburg einige Studien, für die Peter evtl. in Frage käme, sowie Medikamente, die in Kürze verfügbar sein sollten (z.B. Pomalidomid und wenn ich mich richtig erinner Carfilzomib), die in der Lage seien, Resistenzen gegen Revlimid und Bortezomib zu durchbrechen.
Es wurde davon gesprochen, im Zweifelsfall nach einem näher gelegenen Studienzentrum zu schauen, aber die Behandlung bzw. Transplantation in der Schweiz stand nicht im Raum. Deswegen muss wohl wirklich irgendein Weg gefunden werden, die Finanzierung bzw. Kostenübernahme für eine Behandlung in Deutschland möglich zu machen.
Ich selbst hatte mir nicht vorstellen können, dass Deutschland so einem reichen Land wie der Schweiz hinsichtlich Therapiemöglichkeiten so überlegen sein könnte.
LGe
Leopoldi
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~